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Augenlaser

Augenlaser zur Behandlung von Augenproblemen

Schon lange werden hoch sensible Laser in der Augenheilkunde verwendet. Schon vor über 20 Jahren benutzte man Augenlaser, um Netzhautablösungen, die früher fast unweigerlich zu teilweiser oder völliger Blindheit geführt haben, zu beseitigen.
Bei dieser Operationsmethode wird Licht als Laser kontrolliert gebündelt und gesteuert von Computern mittlerweile vermehrt eingesetzt, um Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Der Operateur kann bis auf ein tausendstel Millimeter genau arbeiten und etwaige Brechkraftfehler der Augen berichtigen. Diese Technik ist also ausgesprochen präzise. Zudem dauert der Augenlaser-Eingriff nur wenige Minuten, verursacht kaum Schmerzen und ist unblutig. Behandelt werden können Kurz-, Stab- und Weitsichtigkeit. Der Erfolg der Operation ist allerdings abhängig von Pupillengröße, Hornhautkrümmung und Hornhautdicke.

Die Vorteile für die Patienten sind offensichtlich. Schon direkt nach dem Eingriff sieht der Behandelte schärfer. Viele brauchen hinterher keine Brille oder keine Kontaktlinsen mehr. Wer vor der OP besonders schlecht gesehen hat, benötigt hinterher zumindest eine weniger starke Sehhilfe und mit etwas Glück sogar gar keine mehr.
Die Erfolgschance in Deutschland liegt bei ausgezeichneten 95%. Laserspezialisten nehmen sich bei diesem Eingriff stets zum Ziel, nicht mehr als 0,5 Dioptrien vom angestrebten Ziel abzuweichen. Das angestrebte Ziel ist dabei, die Sehkraft auf das Level zu bringen, das man mit Sehhilfe hat. Wenn ein Arzt mehr als das verspricht, dann ist dies ein Zeichen für Unseriösität.


Die Kosten müssen in der Regel selbst getragen werden


Es gibt drei Methoden, durch die Fehlsichtigkeit korrigiert werden kann.
Beim Lasik-Verfahren wird mit einem winzigen Präzisionsskalpell ein minimales Stück der obersten Hornhautschicht gehoben und zur Seite geklappt. Die darunter liegende Hornhaut wird dann von einem Kaltlicht-Laser korrigiert. Das Hornhautscheibchen wird dann wieder zurück geklappt und ist nach ein paar Tagen vollständig angewachsen.
Beim Femto-Lasik-Verfahren wird nicht mit einem Skalpell gearbeitet, sondern mit einem Femtosekunden-Laser. Diese Methode gewährleistet, dass noch weniger Schnittfehler als bei der eigentlich schon sehr sicheren Lasik-Methode vorkommen.
Die dritte Methode ist das Lasek-Verfahren. Dabei wird der Kalt-Laser direkt auf der obersten Hornhaut angewendet, wodurch schmerzhafte Wunden entstehen.
Bei der Lasik- und Femto-Lasik-Methode ist mit einer sehr schnellen Genesung zu rechnen. Bei der Lasek-Methode dagegen kann es 3-5 Tage dauern, bis der Patient schmerzfrei ist. Bei allen Methoden kann es zu Trockenheit kommen, die mit speziellen Augentropfen behandelt wird. Nach wenigen Wochen ist die angestrebte Sehkraft erreicht.

Die Kosten für das Lasern der Augen werden in der Regel nicht von den Krankenkassen getragen.
Je nach Grad der Fehlsichtigkeit, steigen die Preise. Eine einfache Lasik kostet in der Regel 1000 Euro je Auge. Eine Femto-Lasik dagegen kostet ab 2000 Euro je Auge.

Nachteile / Risiken
Das Risiko von Augenlaser ist überschaubar. Wie bei allen Operationen kann es aber zu schlechter Wundheilung oder Infektionen kommen. In wenigen Fällen kommt es beim Augenlaser zu einer Über- oder Unterkorrektur, so dass noch einmal nachbehandelt werden muss. Manche Patienten klagen über Trockenheit und das Gefühl, sie hätten einen Fremdkörper im Auge.
Über mögliche Folgeschäden weiß man noch nichts. Die Behandlungsmethode wird noch nicht lange genug angewandt, so dass es keine Langzeitstudien zu der Thematik gibt.
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