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Bauchstraffung

Bauchstraffung nach Gewichtabnahme

Eine Operation zur Bauchstraffung, die auch als Abdominplastik bekannt ist, ist eine der meist angewandten Schönheitsoperationen. Diese Operation empfiehlt sich, wenn sich lappig gewordene Haut nicht mehr zurückbilden kann. Dies ist oft nach einer sehr hohen Gewichtsabnahme, nach Schwangerschaften oder durch den Elastizitätsverlust des alternden Körpers der Fall.

Der Eingriff zur Bauchstraffung, mit dem ein Hängebauch oder eine sogenannte Fettschürze beseitigt werden kann, kann als Routineeingriff bezeichnet werden. Neben der Bauchhaut können auch die Bauchmuskeln gestrafft werden. Die Schnittführung sowie die geeignete Methode bei der Bauchstraffung werden nach ausgiebiger Voruntersuchung festgelegt. Die zu entfernenden Bereiche werden vor dem Eingriff angezeichnet. Der Schönheitschirurg legt sein Augenmerk darauf, dass die Narbe ästhetisch verläuft.

Bauchstraffung für mehr Selbstbewusstsein


Der Heilungsprozess nach diesem Eingriff hängt natürlich vom der gesundheitlichen Verfassung des Patienten sowie von der Beschaffenheit und Elastizität der Haut ab. Nach der Operation muss der Patient in angewinkelter Bauchstellung 24 Stunden liegen, der Bauch ist mit einer Bauchbinde gefestigt. Die Wunde muss immer hygienisch versorgt werden. Leichte Schmerzen nach der OP können mit Medikamenten sehr gut bewältigt werden. Einige Tage nach dem Eingriff ist der Bauch noch sehr gespannt. Der Patient fühlt nach der OP beim aufrechten Gang unangenehme Spannungen in der Bauchgegend. Es sollte jedoch angestrebt werden, so bald als möglich wieder gerade zu gehen. Die Spannungen verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Bereits eine knappe Woche nach der Bauchstraffung darf sogar wieder unbedenklich geduscht werden.

Die Operationskosten muss der Patient in der Regel selbst übernehmen. Die Krankenkassen zahlen nur in Ausnahmefällen, wenn die Psyche des Patienten durch sein Aussehen erheblich angegriffen ist. Achten die Patienten nach der Operation auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung werden sehr gute Langzeitergebnisse erzielt.


Nachteile / Risiken
Jedoch ist auch diese Operation mit Risiken behaftet. Es kann zu Nachblutungen, Infektionen und Kreislaufproblemen nach der Narkose kommen. Narben heilen unterschiedlich ab, es könnten auch Durchblutungsstörungen vor allem im Bereich des Bauchnabels auftreten. Es können weiterhin Wucherungen der Haut auftreten, die einen erneuten Eingriff erforderlich machen können. Gerade bei Operationen an der Bauchdecke ist die Gefahr einer Thrombose erhöht gegeben. Im Vorfeld sollten die Patienten deshalb schon ein Bewegungstraining absolvieren, um dieses Risiko zu minimieren. Entsprechende Medikamente werden vor der Operation gegeben. Es können Eingriffe zur Korrektur erforderlich werden. Erfahrene Schönheitschirurgen führen diese professionell und fachgerecht durch.
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