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Brustrekonstruktion

Brustrekonstruktion für ein hohes Selbstwertgefühl

Unter einer Brustrekonstruktion versteht man die Wiederherstellung der weiblichen Brust, die beispielsweise in Folge einer Tumorerkrankung und der nachfolgenden Behandlung abgenommen werden musste.

Da der Verlust einer oder beider Brüste oft einhergeht mit psychischen Konflikten der Frau, wird die Brustrekonstruktion heute bereits oft in den Behandlungsplan mit einbezogen.
Durch die Rekonstruktion der Brust kann der Patientin ein besseres Lebens- und Selbstwertgefühl vermittelt werden. Wie zahlreiche Studien belegen, sind psychologische Aspekte und eine positive innerliche Grundstimmung maßgeblich an der Bewältigung dieser schweren Erkrankung und am dauerhaften Erfolg der Therapie beteiligt.

Ob sich eine Patientin für oder gegen eine Brustrekonstruktion entscheiden sollte, hängt aber nicht nur von den psychischen Gegebenheiten nach der langwierigen Behandlung ab.
So muss die Betroffene zunächst eingehend über alle Möglichkeiten der Rekonstruktion informiert und auch über eventuelle Risiken aufgeklärt werden.

Die Kosten für eine Brustrekonstruktion werden heute in den meisten Fällen von den Krankenkassen übernommen. Ein klärendes Gespräch mit dem persönlichen Berater empfiehlt sich jedoch in allen Fällen vor Beginn der Behandlung.

Körpereigenes Gewebe kann verwendet werden


Da es sich bei einer Brustrekonstruktion um eine sensible Angelegenheit handelt, sollte jede betroffene Frau sich eingehend über die möglichen Behandlungsmethoden informieren und sich an einen erfahrenen Chirurgen wenden, der ihr Vertrauen genießt.
Die gute Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient kann maßgeblich am Erfolg der Behandlung beteiligt sein.

Grundsätzlich werden bei der Brustrekonstruktion zwei Methoden unterschieden. Zum einen ist ein Brustaufbau durch künstliche Materialien, wie beispielsweise Silikon, möglich. Zum anderen besteht auch die Möglichkeit, körpereigenes Gewebe zur Rekonstruktion der Brust zu verwenden.
Bei der Implantatsrekonstruktion wird dann das fehlende Brustvolumen durch künstliche Implantate, die zumeist aus Silikon oder Kochsalzeinspritzungen bestehen, ersetzt.
Diese Implantate werden vom Körper meist problemlos angenommen.
Wer sich als Patientin nicht mit der Vorstellung eines Fremdkörpers in der Brust anfreunden kann, wird eher zur Eigengewebsrekonstruktion tendieren. Hierbei wird der Patientin eigenes Gewebe, z.B. aus der Rückenmuskulatur oder aus dem Bauchgewebe entnommen und in die Brust implantiert.

Die Regenerationszeit nach einer Brustrekonstruktion ist stark vom Allgemeinzustand und der gewählten Behandlungsmethode der Patientin abhängig. Prognosen hierüber können nur individuell für jeden Einzelfall erstellt werden.

Nachteile / Risiken
Wenn heute auch sämtliche Operationsmethoden äußerst schonend ausgeführt werden und diese so kein unüberschaubares Risiko bergen, so ist jedoch jede weitere Operation nach schwerer Erkrankung eine zusätzliche Belastung für Physis und Psyche der Patientin.
Auch muss die Patientin darauf hingewiesen werden, dass eine einzelne Operation meist nicht das erwünschte Endergebnis bringt. In den meisten Fällen sind Folgebehandlungen nötig.
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