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Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen

Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen bei Silikonunverträglichkeit

Wer Silikon- und Gelimplantate nicht verträgt kann eine Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen wählen.
Bei Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen wird dem Körper an einer anderen Stelle Fett abgesaugt. Dieses wird nach einer speziellen Aufbereitung der Brust wieder zugeführt.
Es bleiben nicht alle zugeführten Fettzellen in der Brust und wachsen hier an. Ca. 1/3 des Fettgewebes wird vom Körper verarbeitet, was dazu führt, dass die Chirurgen mehr Fett absaugen und zuführen muss. Nach der Reduzierung des Fettes durch den eigenen Körper wird das Ergebnis erzielt, welches sich die Patientin gewünscht hat.
Durch die zusätzliche Zuführung von eigenen Stammzellen verringert sich der vom Körper verarbeitete Fettanteil und mehr Fett kann in der Brust anwachsen.

Die Methode ist teurer, jedoch verträglicher


Durch die Zuführung von Stammzellen soll es zu Entartungen der eigenen Zellen kommen können, was zu einer Krebserkrankung führen kann. Außerdem sollten spätere Untersuchungen der Brust immer beim Chirurgen selbst oder einem Arzt der sich auf diesem Fachgebiet auskennt durchgeführt werden, da die Krebsfrüherkennung nach einem solchen Eingriff erschwert wird.
Die Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen ist deutlich teurer als eine Brustvergrößerung mit Implantaten, da bei dieser das Fett durch eine sehr spezielle und arbeitsaufwendige Methode zubereitet werden muss. Hier kann mit einer Summe von 8 000 bis 13 000 Euro gerechnet werden. Diese wird bei medizinischen Gründen von der Krankenkasse bezahlt.


Nachteile / Risiken
Nach der Brustvergrößerung mittels Eigenfett und Stammzellen sollte ebenso, wie bei einer anderen Brustoperation die Brust geschont und kaum belastet werden. Hierfür kann ein Stütz - BH oder ein fester Verband sorgen. Außerdem sollten keine Flugreisen in dem ersten Monat gemacht werden.
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