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Brustverkleinerung

Brustverkleinerung zur Entlastung bei einer großen Oberweite

Eine Brustverkleinerung wird meist nicht nur aus ästhetischen Gründen gemacht, sondern viel mehr aus körperlichen. Frauen mit sehr großen Brüsten sind im Alltag dadurch beeinträchtigt. Sie leiden unter Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen. Zu große Brüste können auf längere Sicht zu einem Haltungsschaden führen. Diese kann eine Brustverkleinerung verhindern.
Bei dieser Operation wird, durch einen Schnitt um den Brustwarzenhof und senkrecht nach unten, die Brust geöffnet. Der Chirurg entfernt Fett- und Drüsengewebe und überschüssige Haut. Danach wird die Brust wieder vernäht.


Die Patientin bekommt einen stützenden BH


Die Kosten hierfür betragen zwischen 5 500 und 7 000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt dies nur, wenn aus jeder Brust mindestens 400 bis 500 Gramm herausgenommen werden müssen und die Größe der Brüste im Alltag Schwierigkeiten und körperliche Beschwerden herbeiführt. Dies sollte aber Vorab mit der jeweiligen Krankenkasse besprochen werden.
Nach dieser Operation muss darauf geachtet werden, dass die Brust nicht belastet wird. Bereits in der Klinik erhält die Patientin einen stützenden BH und feste Verbände.
Die Operierte muss 1 bis 2 Tage in der Klinik bleiben und darf in dieser Zeit nicht duschen oder baden. Außerdem muss sie zu 1 bis 2 Nachsorgeuntersuchungen in die Klinik kommen.



Nachteile / Risiken
Nach der Brustverkleinerung kann es zu Blutergüssen und Schwellungen an der Brust kommen. Außerdem können Rötungen auftreten, welche erst nach 1 bis zwei Jahren nachlassen und die Brust unschön aussehen lassen. Wer stark raucht muss das Risiko einer Wundheilstörung auf sich nehmen. Durchblutungsstörungen führen dazu, dass das Gewebe von dem Körper abgestoßen wird und somit eine weite Operation eingeleitet werden muss. Dies geschieht aber nur in sehr seltenen Fällen. Zudem kann es zu Infektionen durch unzureichende Hygiene kommen. Durch eine Brustverkleinerung kann es passieren, dass die Patientin ihr Kind nicht mehr stillen kann. Aus diesem Grund wird dazu geraten mit einer Brustverkleinerung zu warten wenn ein Kinderwunsch besteht.
Weiter Risiken sollten vor der Operation mit dem jeweiligen Arzt abgeklärt werden. Es sollte daran gedacht werden Allergiepass und Krankengeschichte zur Hand zu habe, denn nur so können einzelne Risiken minimiert werden.
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