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Brustwarzenverkleinerung

Brustwarzenverkleinerung bei zu großen Brustwarzen

Bei zu großen Brustwarzen kann nur eine Brustwarzenverkleinerung mittels Operation helfen, es gibt keine nichtoperativen Verfahren. In Extremfällen sind stark vergrößerte Brustwarzen auch als eine Art Fehlbildung anzusehen. Vergrößerte Brustwarzen bleiben besonders oft nach der Schwangerschaft zurück, können aber auch angeboren sein. Sie kommen nicht nur bei Frauen vor, sondern sind auch bei Männern vorhanden. Patienten, deren Brustwarzenvorhöfe vergrößert sind, leiden häufig unter Entzündungen, als Folge der ständig starken Reizung auf der Brustwarze und empfinden sie als unästhetisch oder störend.

Während der Operation werden keilförmige Stücke des Gewebeüberschusses aus der Brustwarze entfernt, bis die Brustwarze die gewünschte Größe erreicht. Da in der Regel nur kleine Gewebestücke entfernt werden, bleibt auch nur eine kleine Wunde zurück, die mit feinen Nähten geschlossen wird. Oftmals genügt bei kleinen Brutwarzenverkleinerungen ein Querschnitt. Wenn die Vergrößerung weit über die Norm hinausgeht, bei der sogenannten Brustwarzenhypertrophie, müssen mehrere Gewebestücke in der Form eines Mercedessternes entnommen werden, meistens sind es drei Stücke, damit der Eingriff eine deutliche Brustwarzenverkleinerung zur Folge hat und zu einem guten Ergebnis führt. Auf diese Weise wird vermieden, dass eine ovale oder unregelmäßige Form entsteht. Die Operation zur Brustwarzenverkleinerung kann unter einer Lokalanästhesie durchgeführt werden, zusätzlich können die Patienten auch in einen Dämmerschlaf versetzt werden.

Für die bessere Wundheilung kann eine Salbe verwendet werden


Auch wenn eine Brustwarzenverkleinerung eine vergleichsweise kleine Operation ist der Eingriff mit Dämmerschlaf für viele Patienten meist angenehmer, vor allem wenn sie sehr nervös sind. Zur Nachbehandlung wird eine antiseptische oder antibiotische Salbe direkt auf die Wunden aufgetragen. Nach zehn bis vierzehn Tagen werden schließlich die Fäden entfernt.

Wie gut die Narbenbildung erfolgt ist von Patient zu Patient individuell unterschiedlich, kann aber bei guter Pflege und Nachbehandlung positiv beeinflusst werden. Oftmals werden Brustwarzenverkleinerungen auch zusammen mit einer Brustverkleinerung durchgeführt, um ein schönes, stimmiges Endergebnis zu erhalten. Auch wenn die Brustwarzenverkleinerung häufig sinnvoll erscheint, werden die Kosten, ebenso wie bei der Brustwarzenvergrößerung, nur selten von der Krankenkasse übernommen.


Nachteile / Risiken
Da es sich bei der Brustwarzenverkleinerung, unabhängig von dem Ausmaß des zu entnehmenden Gewebes, um eine kurze kleine, meist komplikationslose Operation handelt, ist sie mit nur wenigen Risiken verbunden. Aufgrund des Schnittes in der Brustwarze können Nerven verletzt werden und ein Taubheitsgefühl zurückbleiben. Ebenso wie bei der Brustwarzenvergrößerung, können auch bei diesem Eingriff Teile der Milchdrüsenausführungsgänge unterbrochen werden, so dass Frauen anschließend mitunter nicht mehr Stillen können. Weitere Risiken sind, wie bei allen operativen Eingriffen, Wundheilungsstörungen, Infektionen der Wunde und Nachblutungen.
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