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Cellulite-Behandlung

Cellulite-Behandlung - Beseitigung der Dellen

Cellulite, auch als Orangenhaut bekannt, ist für viele Frauen ein Problem. Fettablagerungen in den unteren Hautschichten führen dazu, dass sich die Zellen regelrecht verformen. Übergewicht und die damit verbundene Vergrößerung der Fettzellen beschleunigen die Bildung von Cellulite. Aber auch schlanke Frauen leiden unter dieser Erscheinung, da das weibliche Gewebe hormonell bedingt elastischer ist als das der Männer. Die Haut wird an diesen Stellen nicht mehr ausreichend durchblutet. Dabei kommt es zu mangelnder Nährstoffversorgung. Optisch sieht man vor allem an den Oberschenkeln, am Gesäß, im Bauchbereich oder an den Armen kleine Dellen, die an die Außenhaut einer Orange erinnern. Verschieden Therapien wie Bewegung, Massagen, Lymphdrainagen, Wärme- und Elektrobehandlungen und diverse Cremes können hier Abhilfe schaffen. Dennoch gibt es schwerere Fälle, in denen nur ein chirurgischer Eingriff helfen kann.

Eine Cellulite-Behandlung ist mit Hautstraffung kombinierbar


Wenn bei sogenannten ausgeprägten Reiterhosen und zu voluminösen Oberschenkeln eine Fettabsaugung alleine nicht hilft, ist eine Operation von Nöten. Bei dieser Art der Cellulite-Behandlung wird nach einer lokalen Anästhesie ähnlich wie bei der Methode einer Fettabsaugung vorgegangen. Der Unterschied hierbei liegt allerdings darin, dass die verkürzten Stränge des Bindegewebes innerhalb des Fettgewebes mittels einer Kanüle gekürzt werden. Mit diesem Verfahren werden die Dellen der Orangenhaut beseitigt. Es werden OP-Methoden angewendet, bei denen etwa eine Stunde vor dem Eingriff ein bestimmtes Präparat gespritzt wird, welches das Fettgewebe weicher macht, um die Absaugung zu erleichtern. Dieses Verfahren kann mit einer Hautstraffung hervorragend kombiniert werden.

Wichtig ist es, dass nach dem Eingriff regelmäßig Sport getrieben wird. Auch eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung sorgt dafür, dass das Operationsergebnis nachhaltig gehalten werden kann. Es ist außerdem zu empfehlen, dass ab und zu eine Lymphdrainage durchgeführt wird, da diese den Druck auf das Lymphsystem insgesamt verringert. Eine Bürstenmassage hilft, die Durchblutung des Bindegewebes zu verbessern. Da es sich bei dieser Art von Cellulite-Behandlung um einen rein ästhetischen Eingriff handelt, übernehmen die Krankenkasse keine Kosten für die Behandlungen.



Nachteile / Risiken
Nach der Cellulite-Behandlung wird die Haut wieder besser durchblutet und ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Ablagerungen im Gewebe können nun wieder besser abgeleitet werden. Vor einem solchen Eingriff sollte mit einem erfahrenen Arzt die Notwendigkeit, die Methode und das mögliche Resultat einer solchen OP ausgiebig erörtert werden. Das Risiko, dass die Orangenhaut nicht konsequent beseitigt werden kann besteht vor allem bei Frauen, die unter einer großen Bindegewebsschwäche leiden. Weitere Risiken der Operation sind in sehr seltenen Fällen Gefäßverletzungen, die bei diesem schonenden Verfahren aber kaum vorkommen. Diese OP gehört in der Schönheitschirurgie zu den Routineeingriffen.
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