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chemisches Peeling

Ein chemisches Peeling für zarte Haut

Ein chemisches Peeling wird, ebenso wie die Tiefenschälkur, für eine Verbesserung der Hautoberflächenstruktur verwendet. Beim chemischen Peeling gibt es verschiedene Verfahren, die jedoch alle prinzipiell gleich funktionieren. Es wird eine Substanz auf die Haut gebracht, die eine ätzende Wirkung hat. Dies hat die Ablösung der oberen und tieferen Hautschichten zur Folge. Ein chemisches Peeling dient der Verbesserung von Hautunregelmäßigkeiten und Falten. Auch eine Entfernung kleinerer Narben ist mit dieser Methode machbar.

Die Substanzen, die meist verwendet werden, sind Fruchtsäure, Trichloressigsäure und Phenol. Sie unterscheiden sich in der Stärke ihrer Wirkung, da sie unterschiedlich tief in die Haut eindringen.
Die Behandlung mit Fruchtsäure als chemisches Peeling wirkt sich auf die obersten Hautschichten aus. Das Ziel ist, die oberste Hautschicht abzutragen und somit leichte Akne und leichte Falten verschwinden zu lassen. Hierfür wird eine Fruchtsäure-Lösung auf die Haut aufgebracht. Während der Behandlung kann es zu einem Brennen auf der Haut und zu Hautrötungen kommen. Die Kosten der Behandlung belaufen sich auf 60 bis 150 Euro, die in der Regel selbst getragen werden müssen. Bei starker Akne kann die Behandlung jedoch unter Umständen auch von der Krankenkasse übernommen werden.


Sonnenschutz ist von hoher Bedeutung


Das Peeling mit Trichloressigsäure als chemisches Peeling bewirkt ein Abschälen der oberen und mittleren Hautschicht. Die Behandlung entfernt feine Falten und Altersflecken. Zur Weiterbehandlung empfiehlt sich die Verwendung einer Bleichsalbe über mehrere Monate hinweg, da es sonst unter Umständen zu einer Dunkelfärbung der Haut kommen kann. Auch wichtig ist der Schutz vor UV-Strahlen, der durch die Verwendung von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor erreicht werden kann. Das Trichloressigsäure-Peeling wird nicht von der Krankenkasse übernommen, da es medizinisch nicht notwenig ist. So fallen pro Behandlung etwa 500 bis 1000 Euro an, die selbst getragen werden müssen.

Das Peeling mit Phenol bewirkt ein Abschälen tiefer Hautschichten. Verwendet wird das Peeling vor allem zur Entfernung von tieferen Falten und zur Narbenkorrektur. Das Phenol-Peeling dauert zwischen zehn Minuten und einer Stunde und kann frühestens nach etwa vier Monaten wiederholt werden, da die Regenerationszeit der Haut sehr lange ist.
Die Risiken des Phenol-Peelings sind: Infektionen mit Viren oder Bakterien, eventuelle Vergiftung von Herz, Leber und Nieren. Auch zu unerwünschter Narbenbildung kann es kommen, wenn das Peeling nicht fachgerecht durchgeführt wurde. Nach dem Phenol-Peeling wird ein Verband angelegt, der für einen Tag auf der Haut bleiben sollte. Anschließend wird ein spezielles antiseptisches Puder aufgetragen, das für etwa eine Woche auf der Haut bleibt. Pro Behandlung fallen bei diesem Peeling zwischen 1000 und 1500 Euro an, die selbst aufgebracht werden müssen, da dies eine rein kosmetische Behandlung ist.

Nachteile / Risiken
Ein Peeling mit Trichloressigsäure sollte nicht erfolgen, wenn Ihre Haut sensibel oder entzündet ist. Bei der Behandlung kann es zu unangenehmem Brennen auf der Haut kommen. Mit der Zeit lässt dieses Gefühl allerdings nach, sodass nach ein bis zwei Wochen eine erneutes Trichloressigsäure-Peeling erfolgen kann. Eine weitere Gefahr besteht durch die Infektion mit Viren oder Bakterien, was wiederum dazu führt, dass die Heilung der Haut verzögert wird. In diesem Fall kann es sogar zu Narbenbildung kommen. Auch deutliche Schwellungen und Hautrötungen, die teilweise mehrere Monate anhalten, können auftreten.
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