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Defibrillator

Der Aggregatwechsel nach Einpflanzung eines automatischen Defibrillators

Der Aggregatwechsel nach Einpflanzung eines automatischen Defibrillators ist in der Regel alle 3-5 Jahre fällig, denn nur solange hält der Akku, der den Strom für den Defibrillator erzeugt. Für den Aggregatwechsel nach Einpflanzung eines automatischen Defibrillators ist ein kleiner ambulanter Eingriff von Nöten.
Nur durch das Einsetzen eines neuen Akkus ist gewährleistet, dass das Aggregat bei einem Notfall sofort die Herzrhythmusstörungen unterbindet.
Die Kosten für den Aggregatwechsel nach Einpflanzung eines automatischen Defibrillators werden von der Krankenkasse übernommen, denn ohne Strom läuft das Aggregat nun mal nicht.

Behandlung der leichten Schmerzen mit üblichen Schmerzmitteln


Vor dem Eingriff ist unbedingt mit dem Arzt abzuklären, welche Medikamente in der Vergangenheit eingenommen wurden. Blutverdünnende Mittel müssen hier ein paar Tage vor der OP abgesetzt werden.
Der Aggregatwechsel wird in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen und dauert nur wenige Minuten, sodass der Patient schnell wieder die Klinik verlassen kann. Nach dem Eingriff sollte der Patient aber nicht aktiv am Verkehr teilnehmen, sondern sich fahren lassen. Dies ist auf die Beruhigungsmittel zurückzuführen. Leichte Wundschmerzen werden mit handelsüblichen Schmerzmitteln behandelt. Wenige Tage nach dem Eingriff wird der Arzt zu einer Kontrolluntersuchung bitten. Bei vorzeitigem Fieber oder Schmerzen ist der Arzt sofort aufzusuchen. Auch bei Unsicherheiten sollte man den Arzt ansprechen.

Nachteile / Risiken
Risiken entstehen bei dem Wechsel des Aggregates in der Regel nicht, nur abgesehen von den üblichen OP-Risiken. Seltene Komplikationen wir zum Beispiel Wundinfektionen oder auch Heilungsstörungen wird der Arzt im Vorfeld mit dem Patienten besprechen.
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