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Dermabrasion

Dermabrasion - Hautbehandlung im Gesicht

Die moderne ästhetische Chirurgie bietet viele Möglichkeiten, seinen Körper wunschgemäß verändern zu lassen. Auch unschöne, störende „Kleinigkeiten“ der Haut können mittels Schönheitschirurgie effektiv beseitigt oder gemildert werden.
Eine Methode das Hautbild im Gesicht positiv zu verändern ist die Dermabrasion.
Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine mechanische Abtragung der obersten Hautschicht, die mittels feinster und sehr schnell rotierender Diamantschleifer ausgeführt wird. Auch wenn es sich „nur“ um eine Oberflächenbehandlung der Haut handelt, sollte ausschließlich ein entsprechender Spezialist diesen Eingriff ausführen.

Dermabrasion zur Verschönerung des Hautbildes


Besonders Menschen, die unter narbiger Akne leiden, bei denen sich die feinen Radiärfältchen um die Lippen verstärken oder Narben nach Verletzungen zurück behielten, kann dank der Dermabrasion effektiv und nachhaltig geholfen werden. Aber auch bei sonnenbedingten Schädigungen der Haut im Gesicht oder auf den Handrücken, genetisch bedingten Hyperpigmentierungen, bei einigen gutartigen Tumoren, knollige Verdickungen an der Nase oder Gefäßzeichnungen an der Oberfläche von Wangen und Nase, zeigt sich die Dermabrasion als wirkungsvolle Methode das Hautbild wieder zu verschönern.
Dieses medizinische Verfahren zeigt sich als ausgesprochen effektiv, um ein feineres, jugendlicheres Aussehen der Haut zu erreichen, unterstützt aber auch die Rekonstruktion durch Unfall beschädigter Hautpartien.

Auf den ersten Blick entsteht nach dem Abtragen der Haut eine Wundoberfläche ähnlich der von Abschürfungen. Der Bereich kann daher feucht sein oder Krusten bilden. Aber schon nach einer Woche bildet sich neue Haut, die überschminkt werden kann und letzte Rötungen verschwinden innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen.
Bis zur vollständigen Abheilung sollten Patienten gesellschaftlichen Aktivitäten etwas einschränken. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung und Wundheilung ist die Einhaltung der ärztlichen Vorgaben vor und nach dem Eingriff.
Die Kosten für die Behandlung liegen bei etwa 2000 Euro. Obwohl diese Summe vergleichsweise gering ist, übernehmen Krankenkassen meist nur, wenn der Eingriff im Rahmen unfallchirurgischer Wiederherstellung erfolgen muss.


Nachteile / Risiken
Allerdings ist es auch nicht ganz Risiko frei. Wird nämlich die obere Hautschicht in zu geringem Maße abgetragen, zeigt sich das Endergebnis nicht wirklich zufrieden stellend.
Wird jedoch zu weit in die Hautschicht vorgedrungen, besteht die Gefahr von langfristigen Rötungen und Narbenbildungen. Auch können bei Störungen der Wundheilung Schmerzen auftreten und sich Narben bilden.
Je nach Größe der zu behandelnden Hautfläche wird das Abschleifen unter örtlicher Betäubung per Tumeszenzanästhesie mit einem leichten Dämmerschlaf oder Vollnarkose innerhalb von 20 - 60 Minuten ausgeführt. Daher handelt es sich bei der Dermabrasion meist auch um einen ambulanten Eingriff, nach dessen Ende ein Salbenverband die abgeschliffene Haut bis zu 4 Tage bedeckt.
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