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Fettabsaugung

Fettabsaugung gegen störrische Fettdepots

Eine der am meisten durchgeführten ästhetischen Operation ist die Fettabsaugung. Hartnäckige Fettdepots lassen sich auch durch noch so großen sportlichen Einsatz oder strengste Diäten an manchen Körperstellen einfach nicht beseitigen. So sind die Haupteingriffsstellen am Bauch, an den Oberschenkeln (Reiterhosen) und im Halsbereich (Doppelkinn) sowie an den Hüften und dem Gesäß zu finden. Mit einer sportlich schlanken Figur steigt bei vielen Menschen das Selbstwertgefühl wieder stark an. Man fühlt sich attraktiver und wohler in seiner Haut. Die Fettabsaugung ist für beide Geschlechter gleich gut geeignet. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass Fettabsaugung alleine noch keinen dauerhaft schönen Körper macht. Eine Ernährungsumstellung und sportliche Betätigungen sind ebenso wichtig. Vor dem Wunsch nach einem operativen Eingriff sollte man sich von einem Arzt gründlich untersuchen und beraten lassen. Dieser wird die Möglichkeiten aufzeigen, wie groß die Reduktion ausfallen kann und wie das Ergebnis aussehen könnte. Sehr dicke Menschen kommen auch mit einer Absaugung der Fettzellen nicht zu einer Idealfigur. Je nach Menge des abzusaugenden Fettes und der Hautbeschaffenheit gibt es mehrere Eingriffsverfahren. Bei der klassischen Fettabsaugung (Liposuktion) werden die Absaugkanülen über kleine Hautschnitte eingeführt und bis zu 3 l Fett absaugt. Bis zu 4 l Fett pro Sitzung wird bei der Tumeszens-Liposuktion entfernt. Dabei wird hier vorher eine spezielle Lösung (Kochsalzlösung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in das abzusaugende Gewebe injiziert, die das Fett von Knochen und Muskeln löst. Bei der Vibrationsliposuktion sitzen kleine Vibratoren vorn an den Absaugkanülen und lösen das Fettgewebe sehr schonend.


Die Ruhezeit ist wichtig


Eine weitere Methode ist die Ultraschall Liposuktion, bei der die Fettzellen mittels Ultraschall losgelöst und dann abgesaugt werden. Zwar ist diese Methode besonders schonend, aber die Operationszeit ist auch deutlich länger. Zu erwähnen wäre, dass das entnommene Material für Hautunterspritzungen gut geeignet wäre. Sollte also am eigenen Körper irgendwo Bedarf sein, sollte man das mit dem behandelnden Arzt besprechen. Nach der Operation, die unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung stattfinden kann, werden meistens Drainageschläuche gelegt, damit Wundsekret und Blut abfließen können. Anschließen bekommt der Patient einen Kompressionsverband angelegt, der nach Anweisungen des Arztes evtl. gewechselt werden muss. Direkt nach der OP ist eine Ruhezeit angesagt und man sollte sich aus dem Krankenhaus abholen lassen. Die Kosten einer Fettabsaugung, die die Krankenkasse nicht trägt, sind wegen der vielen Möglichkeiten nicht genau zu schätzen, liegen aber sicher bei mehreren 1000 Euro.


Nachteile / Risiken
Die Risiken des Eingriffes sind wie bei den meisten anderen Operationen zu suchen. Bei dicken Menschen ist die Thrombosegefahr aber deutlich höher.
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