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Handverjüngung

Handverjüngung bei faltigen Händen

Ältere Menschen ärgern sich oft, wenn sie faltige, fleckige Hände haben. Es tut zwar nicht weh, aber besonders schön schaut es nicht aus. Und gerade bei unserer Kultur des Händegebens kommen da schon manchmal Komplexe auf. Aber das muss nicht sein. Vielfältige Möglichkeiten bieten sich hier an, um aus unansehnlichen Händen durch Handverjüngung wieder schöne zu formen. Altersbedingt ist bei allen Menschen ein Rückgang des Unterhautfettgewebes an den Händen zu beobachten. Das führt zur Faltenbildung. Gleichzeitig sind Knochen, Sehnen und Adern deutlich besser durch die Haut zu sehen. Viele ältere Menschen bekommen außerdem sog. Altersflecken, das sind farbige Einlagerungen mit Pigmentverschiebungen. Ursachen liegen in den UV-Strahlen des Sonnenlichtes. Wie lassen sich nun die Hände wieder ansehnlicher gestalten? Eine Methode ist eine Handverjüngung durch Unterfütterung der Haut mit Eigenfett. Dabei wird Eigenfett beispielsweise aus dem Bauch in das Unterfetthautgewebe der Finger und des Handrückens eingespritzt. Natürlich muss dieses Fett erst aufbereitet werden, bevor es mit feinen Kanülen an den richtigen Stellen ergänzt wird. Die sichtbaren Knochen, Sehnen und Adern verschwinden wieder darunter. Die Finger und der Handrücken wirken wieder jünger und kräftiger, die eingefallenen Stellen und kantigen Knochen verschwinden. Die Handverjüngung erfolgt ambulant, da sich das eingespritzte Material aber im Laufe der Zeit teilweise wieder zurückbildet, sind weitere Behandlungen erforderlich.

Die Behandlung mit Laser ist schmerzarm


Altersflecken lassen sich leicht mit Cremes oder einem Peeling mit chemischen Substanzen wegätzen. Gleichzeitig wird dadurch auch der Faltenbildung entgegengewirkt. Auf die behandelte Haut müssen aber nachher mehrmals täglich Pflege- und Lichtschutzcremes aufgetragen werden. Eine weitere Möglichkeit Altersflecken zu beseitigen ist das Lasern. Mit CO2- oder Erbium-Yag-Laser werden ebenfalls ambulant gute Erfolge erzielt. Die Behandlungen mit Peeling oder Laser sind weitgehend schmerzarm und kann ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei der Laserbehandlung wird meistens eine Lokalanästhetiksalbe statt einer Betäubungsspritze verwendet. Hautüberschüsse können mit einem kleinen chirurgischen Eingriff unter ambulanter Narkose ebenso wo erforderlich ist entfernt werden. Die Narbenbildungen sind relativ gering. Nach Eingriffen zur Handverjüngung ist eine Ruhigstellung mit einer Schiene für 3 bis 4 tage für die Wundheilung optimal. Die Kosten liegen je nach Eingriffart zwischen 400 und 1000 € pro Hand, die Krankenkassen bezahlen rein ästhetische Operationen nicht. Sollten ärztlich diagnostizierte Notwendigkeiten zu einer Operation vorliegen, muss man vor dem Eingriff die Krankenkasse um Übernahme ersuchen.

Nachteile / Risiken
Selten wurden andauernde Schwellungszustände beobachtet, die das Tragen von Kompressionshandschuhen notwendig machen. Das dauert aber maximal 14 Tage und die Schwellungen gehen wieder zurück. Insgesamt sind die Risiken der Eingriffe heutzutage äußerst gering.
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