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Hautbleaching

Helle Haut durch Hautbleaching

Weiße Haut galt schon im Altertum als ein Zeichen des Reichtums und des edlen Geblüts. Im alten Ägypten konnte man den Reichtum eines Menschen an seiner Hautfarbe erkennen: Je dunkler sie war, desto mehr musste dieser in der Sonne arbeiten und umso ärmer musste er sein. Auch in vielen asiatischen Ländern wird helle Haut als absolutes Schönheitsideal angesehen und so werden die verschiedensten Wirkstoffe zum Hautbleaching eingesetzt.

Auch in Europa und den USA gewinnt das Hautbleaching immer mehr an Beliebtheit, nicht nur um Altersflecken zu entfernen, sondern auch um Schönheitsidolen wie Dita van Teese nachzueifern. Erhältlich sind viele Produkte die allesamt mehr oder weniger wirksam sind und teils beträchtliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten haben.

Auch durch Cremes kann die Haut heller werden


In Ländern wie Indien oder Teilen Ost-Asiens werden Medikamente eingesetzt, die Quecksilber enthalten und damit hoch giftig für die Haut sind. Diese wirken zwar, doch die Neben- und Nachwirkungen sind nicht abzusehen. Ein anderer, in Japan entwickelter, Wirkstoff ist Rucinol, welches die Melaninbildung beeinträchtigt und sogar gänzlich stoppen kann. Langzeitstudien gibt es dazu noch nicht, somit sind die weiteren Auswirkungen auf Körper und Haut noch nicht abzusehen.

Die einzige in Deutschland zugelassene Arznei ist Pigmanorm, welches jedoch hauptsächlich zur Behandlung von Hyperpigmentierung eingesetzt wird. Der Mangel an anderweitigen Arzneien in diesem Sektor zeigt die gesundheitliche Bedenklichkeit von chemischen Hautbleachingprodukten.

Andere Möglichkeiten zur Hautaufhellung ist der Einsatz verschiedener Cremes, die es in Drogerie und Apotheken gibt. Deren Wirkung ist jedoch fragwürdig und kommt immer auf den eigenen Hauttyp an.

Um auf chemisches Hautbleaching zu verzichten, können "Patienten" versuchen auf übermäßige direkte Sonneneinstrahlung zu verzichten und zudem im Sommer Sonnencremes benutzen, die über einen hohen Lichtschutzfaktor verfügen. Langärmlige Kleidung und Sonnenschutzhüte können weiterhin helfen.

Bei Patienten, die unter so genannten Altersflecken leiden, ist eine Lasertherapie anzuraten. Durch sie wird das Melanin in den betroffenen Hautpartien zerstört und die sichtbare Veränderung der Haut bildet sich zurück. Diese Behandlung kann von plastischen Chirurgen, Kosmetikern und Hautärzten durchgeführt werden und muss in der Regel von den Patienten selbst bezahlt werden, da eine medizinische Notwendigkeit der Behandlung nicht besteht.



Nachteile / Risiken
Die Kosten belaufen sich auf etwa 100 Euro pro Behandlungssitzung, welche je nach Stärke der Veränderung einmal stattfindet oder mehrfach wiederholt werden muss. Im Anschluss zur Behandlung sollte die Haut einige Wochen vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie in der Zeit äußerst empfindlich ist und mit Ausschlägen, Rötungen oder Verbrennungen reagieren kann.
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