Katheterablation
Katheterablation zur Beseitigung von Herzrhythmusstörungen
Katheterablation ist eine operative Behandlungsmethode zur Beseitigung von Herzrhythmusstörungen. Die Durchführung einer Katheterablation ist nur bei bestimmten Arten von Herzrhythmusstörungen möglich. Sie wird überwiegend bei Tachykardien (zu schnellem Herzschlag) angewandt, da diese häufig medikamentös schlecht behandelbar sind.
Im Vorfeld der Behandlung sind Untersuchungen notwendig, um den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten zu ermitteln und bestimmte Risiken auszuschließen. Zu den vorzunehmenden Maßnahmen gehören z.B. ein Belastungs-EKG, ein Langzeit-EKG, Blutuntersuchungen sowie Röntgenaufnahmen von Nieren und Herz.
Während der Katheterablation werden gezielt diejenigen Gewebeabschnitte stillgelegt, die das Herz aus dem Takt bringen. Zur Erreichung dieses Ziels schleust der Chirurg nach einer örtlichen Betäubung der Leisten zunächst die Elektrodenkatheter durch die Blutgefäße zum Herzen. Im Anschluss wird das zu behandelnde Gewebe mit Hilfe der elektrophysiologischen Untersuchung festgelegt und mittels fließenden Hochfrequenzstroms schmerzlos verödet. Durch die Wärmeentwicklung des Hochfrequenzstroms wird das Gewebe lokal zerstört und somit eine Weiterleitung der falschen Herzimpulse unterbrochen. Nach dem Entfernen der Katheter erhält der Patient einen Druckverband im Leistenbereich und muss etwa 10 bis 12 Stunden Bettruhe einhalten.
Die Kosten für die Operation werden üblicherweise von der Krankenkasse übernommen, eine Zuzahlung des Patienten für den Krankenhausaufenthalt ist aber möglich.
Im Vorfeld der Behandlung sind Untersuchungen notwendig, um den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten zu ermitteln und bestimmte Risiken auszuschließen. Zu den vorzunehmenden Maßnahmen gehören z.B. ein Belastungs-EKG, ein Langzeit-EKG, Blutuntersuchungen sowie Röntgenaufnahmen von Nieren und Herz.
Kosten werden von der Krankenkasse übernommen
Während der Katheterablation werden gezielt diejenigen Gewebeabschnitte stillgelegt, die das Herz aus dem Takt bringen. Zur Erreichung dieses Ziels schleust der Chirurg nach einer örtlichen Betäubung der Leisten zunächst die Elektrodenkatheter durch die Blutgefäße zum Herzen. Im Anschluss wird das zu behandelnde Gewebe mit Hilfe der elektrophysiologischen Untersuchung festgelegt und mittels fließenden Hochfrequenzstroms schmerzlos verödet. Durch die Wärmeentwicklung des Hochfrequenzstroms wird das Gewebe lokal zerstört und somit eine Weiterleitung der falschen Herzimpulse unterbrochen. Nach dem Entfernen der Katheter erhält der Patient einen Druckverband im Leistenbereich und muss etwa 10 bis 12 Stunden Bettruhe einhalten.
Die Kosten für die Operation werden üblicherweise von der Krankenkasse übernommen, eine Zuzahlung des Patienten für den Krankenhausaufenthalt ist aber möglich.
Nachteile / Risiken
In 70 bis 90 % der Fälle verläuft die Operation erfolgreich, lediglich bei einer durch Herzinfarkt verursachten Reentrytachykardie muss mit niedrigeren Erfolgschancen gerechnet werden. Trotz der relativ guten Aussichten für den Patienten, müssen auch Risiken bedacht werden. Zu den Komplikationen, die bei einer solchen Operation auftreten können, gehören z.B. Infektionen, Überempfindlichkeitsreaktionen auf Betäubungsmittel und schwerwiegende Risiken wie Thrombose, Schlaganfall oder Einriss des Herzmuskels.