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Kieferorthopädische Operationen

Kieferorthopädische Operationen bei unpassender Kieferstellung

Viele Kinder und auch eine nicht unbeträchtliche Zahl an Erwachsenen hat Probleme mit dem Kiefer, die nicht immer mit einer Zahnspange gelöst werden können. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Kiefer zu klein oder zu groß ist und er nur noch operativ angepasst werden kann. Dass man sich in einem solchen Fall für kieferorthopädische Operationen entscheidet, ist dann unerlässlich. Denn versäumt man dies, können die Kiefergelenke verschleißen, die Zähne können sich übermäßig abnutzen und auch Symptome wie Migräne oder Depressionen können auftreten. Liegt eine medizinische Notwendigkeit zur Operation vor, dann übernimmt die Krankenkasse auch bei Erwachsenen die Kosten dafür. Voraussetzung ist aber, dass die eine kombinierte Behandlung aus Kieferorthopädie und Kieferchirurgie erforderlich ist. Der Patient bekommt dann erst eine feste Zahnspange, die seine Zähne auf kieferorthopädische Operationen vorbereitet.



Die Kiefer werden mit Drähten festgeschnürt


Bis alle Zähne richtig stehen, können ein bis zwei Jahre vergehen. Anschließend erfolgt die Operation, die je nach Kiefermissbildung unterschiedlich verlaufen kann. Nicht selten wird der Kiefer unter Vollnarkose zersägt, um danach wieder richtig zusammenwachsen zu können. Kieferorthopädische Operationen sind schwere Eingriffe und haben einen Aufenthalt im Krankenhaus von etwa einer Woche zur Folge. Manche Kliniken ernähren ihre Patienten in dieser Zeit mit einer Magensonde, um die Wunden nicht mit Essen zu verschmutzen.

Nachteile / Risiken
Die Nahrungsaufnahme gestaltet sich nach der Operation über einen langen Zeitraum als sehr schwierig. Oft werden die Kiefer nämlich mit Drähten oder Gummis festgeschnürt, damit sie richtig zusammenwachsen. Das bedeutet, dass man den Mund nur ein paar Millimeter öffnen kann, was gerade für eine Suppe reicht.
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