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Brustbein Materialentfernung

Materialentfernung aus Brustbein

Während einer Bypassoperation braucht der Arzt einen guten Blick auf das Operationsumfeld. Dazu wird das Brustbein der Länge nach aufgesägt und nach der OP wieder zusammengefügt und mittels einer Drahtschlinge gehalten. Diese Drahtschlinge muss nach dem vollständigen Zusammenwachsen des Brustbeins wieder entfernt werden. Die Materialentfernung aus dem Brustbein kann ambulant erfolgen. Bei der Materialentfernung aus dem Brustbein schneidet der Arzt die alte Narbe wieder auf, damit die Drähte freigelegt sind. Diese werden dann gelöst und herausgezogen. Danach wird die Haut wieder verschlossen.
Der Arzt wird seinen Patienten zur Materialentfernung aus dem Brustbein raten, wenn in dem Bereich Brustbein Beschwerden auftreten, die auf die Drähte zurückzuführen sind. Manchmal kann es auch zu Infektionen durch die Drähte kommen. Dann müssen sie auf jeden Fall entfernt werden.

Kontrolluntersuchungen sind von hoher Bedeutung


Vor dem Eingriff sollte man mit dem Arzt über andere Medikamente sprechen, die man einnimmt. Weiterhin ist vor der Vollnarkose darauf zu achten, dass 6 Stunden vor der OP nichts mehr gegessen und getrunken wird.
Nach der OP und dem Abklingen der Vollnarkose kann der Patient das Krankenhaus verlassen, sollte aber nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Die Kosten für eine solche OP werden von den Krankenkassen übernommen.
In der ersten Woche nach der OP sollte der Patient die Wunde nicht in direkten Kontakt mit Wasser bringen und die Kontrolluntersuchungen beim Arzt im eigenen Interesse durchführen.

Nachteile / Risiken
Die OP ist relativ risikoarm und wird in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt. Seltene Komplikationen können Wundinfektionen sein.
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