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Minimalinvasive Bandscheiben-Operationen

Minimalinvasive Bandscheiben-Operationen an der Wirbelsäule

Ein Bandscheibenvorfall kann im Alter schon einmal auftreten und lässt sich durch Krankengymnastik oder Medikamente in der Regel gut behandeln. Manchmal handelt es sich dabei aber auch um einen eingequetschten Nerv, der operativ befreit werden muss. Früher erfolgten dann sehr aufwändige Operationen, die den Patienten für lange Zeit ans Bett fesselten. Der Forschung sei Dank gibt es mittlerweile aber auch minimalinvasive Bandscheiben-Operationen. Dabei handelt es sich um eine Operation an der Wirbelsäule, die nur durch einen winzigkleinen Schnitt vorgenommen wird.


Eingriff gilt als relativ risikofrei


Der Eingriff ist so klein, dass man sich statt für eine Vollnarkose auch für eine lokale Betäubung entscheiden kann. Verlief die Operation gut, kann der Patient oft noch am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen. Im Anschluss an minimalinvasive Bandscheiben-Operationen sollte man sitzende Positionen in den ersten Wochen tunlichst vermeiden, da diese einen zu hohen Druck auf die Wirbelsäule ausüben. Minimalinvasive Bandscheiben-Operationen gelten als relativ risikofrei und werden von den Krankenkassen übernommen.

Nachteile / Risiken
Man sollte als Patient allerdings das Risiko berücksichtigen, dass die Operation den Bandscheibenvorfall vielleicht doch nicht beheben kann. Eine Erfolgsgarantie gibt es also nicht. Auch bei einem erfolgreichen Eingriff kann die Wirbelsäule nach der vollständigen Abheilung nicht mehr so belastet werden, wie man es vorher vielleicht gewohnt war.
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