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Penisverdickung

Für einen dickeren Penisumfang: Penisverdickung

Die Penisverdickung, medizinischer Fachbegriff ist Penis-Augmentation, ist eine operative Methode, um den Umfang eines Penis zu vergrößern. Ursachen für eine Penisverdickung sind meist psychologische und ästhetische Gründe. Häufig einher mit der Penisverdickung geht die Penisverlängerung. Solche Eingriffe sollten von einem plastischen Chirurgen vorgenommen werden. Durch eine Verdickung kann der Umfang um bis zu 3 cm vergrößert werden.

Eine Penisverdickung wird immer operativ vorgenommen. Dabei werden entweder Implantate oder Eigenfett benutzt. Die Verdickung mit Implantaten ist heutzutage selten. Hierbei werden die Implantate zwischen Schwellkörpern und Haut des Penis eingesetzt. Meistens erfolgt die Verdickung durch Eigenfett. Diese Operationsmethode ist aufwendiger als die Implantatmethode. Bei dieser Methode wird meistens eigenes Fettgewebe von der Innenseite der Oberschenkel oder des Bauches entnommen. Immer häufiger wird auch Fett vom Po, oder vom oberen Ende des Beins genommen. Das Fett wird unter die Haut des Penis gespritzt, wobei drauf geachtet werden muss, dass das gleichmäßig geschieht, weshalb nur kleine Mengen Fett auf einmal eingespritzt werden. Ist durch die Verdickung eine Hauttransplantation notwendig, muss auch eine Beschneidung durchgeführt werden.

Die medizinische Notwendigkeit ist bei einem Mikropenis gegeben


Die Operation wird unter örtlicher Betäubung meistens ambulant vorgenommen. Sie dauert etwa 90 Minuten. Oftmals ist es notwendig, den Eingriff zu wiederholen, da die Verdickung nicht gleichmäßig erfolgt ist. Zur Nachbehandlung werden besondere Verbände angelegt, die nach einer Woche abgenommen werden. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt bei einem solchen Eingriff zwischen einer und zwei Wochen. Nach etwa fünf Wochen ist Geschlechtsverkehr wieder möglich.
Medizinisch notwendig ist eine Verdickung im Falle eines sogenannten Mikropenis, ansonsten geschieht dieser Eingriff aus ästhetischen und/oder psychologischen Gründen. Die Vorteile eines solchen Eingriffs sind daher ein höheres persönliches Wohlbefinden und ein selbstbewussteres Auftreten.

Eine Verdickung sollte immer von einem plastischen Chirurgen vorgenommen werden, da ein solcher Eingriff immer auf die Ästhetik ausgerichtet ist. Bevor eine Verdickung durchgeführt wird, sollte der Patient sich umfassend beraten und informieren lassen. Abzuraten ist von Implantaten, die einen Verdickungseffekt durch äußeres pumpen und ähnlichem herbeiführen.

Die Kosten des Eingriffs werden von der Krankenkasse nur im Falle eines sogenannten Mikropenis getragen. Sonst muss der Patient die Kosten von 4.000 Euro selbst tragen. Wird zusammen mit der Verdickung eine Vergrößerung vorgenommen, können Kosten von 7.500 und mehr Euro entstehen.


Nachteile / Risiken
Nachteile sind, dass unschöne Narben zurück bleiben können. Ebenso kann es zu Infektionen kommen und es können sich Höcker bilden. Spätere Erektionen können nach einem Eingriff schmerzhaft sein. Auch kann es passieren, dass das gespritzte Gewebe vom Körper absorbiert wird, was neue Eingriffe nötig macht.
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