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Port-Implantation

Port-Implantation nach einer Chemotherapie

Die Port-Implantation wird dann notwendig, wenn infolge einer Chemotherapie über einen längeren Zeitraum regelmäßig Medikamente gespritzt werden müssen.
Bei der Port-Implantation wird eine Art Einfüllstutzen direkt unter die Haut gepflanzt. Von diesem Stutzen aus führt ein etwa 25 cm langer Schlauch direkt zum Venensystem. Medikamente können jetzt deutlich einfacher verabreicht werden, ohne dass Venen dauerhaft geschädigt werden.
Die Port-Implantation wird nicht nur bei Tumorerkrankungen genutzt, sondern auch bei vielen anderen chronischen Krankheiten, die eine regelmäßige Medikamentengabe notwenig machen.

Patient kann problemlos duschen und Sport treiben


Vor dem Eingriff sollte mit dem Arzt besprochen werden, ob gerinnungshemmende Medikamente eingenommen werden. Wenn dies der Fall ist, sind diese 8 Tage vor der OP abzusetzen. Nach dem Eingriff kann der Patient das Krankenhaus nach wenigen Stunden verlassen. Zu Hause sollte aber noch eine Ruhephase von 24 Stunden eingeplant werden. Nach der Wundheilung kann der Patient ohne Probleme duschen, Sport treiben und auch baden.
Als Patient bekommt man einen Port-Pass, den man immer bei sich tragen sollte. Wenige Tage nach dem Eingriff sollte die Kontrolluntersuchung beim Arzt stattfinden.


Nachteile / Risiken
Der Eingriff geschieht ambulant, sodass die Risiken sich auf einem niedrigen Level halten. Der Eingriff selbst dauert nur etwa 30-40 Minuten. Ist dem Arzt allerdings eine Sepsis, das heißt Bakterien im Blut bekannt, dann darf der Eingriff auf keinen Fall erfolgen. Dies kann auch der Fall bei einer bestehenden Allergie sein.
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