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Schweißdrüsenentfernung

Schweißdrüsenentfernung bei starkem Schwitzen

Wer unter starkem Schwitzen, insbesondere extremem Achselschweiß leidet, ist in seinen Alltagsgewohnheiten oft stark eingeschränkt und denkt über eine Schweißdrüsenentfernung nach. Sämtliche Anstrengungen werden vermieden, Treppen steigen am Arbeitsplatz wird zum Spießrutenlauf, da bereits nach wenigen Minuten das Hemd unterhalb der Achseln trieft und auch Sakko und Anzug meist schnell aufgeweicht sind. Neben den optisch unschönen Schweißflecken, die sich auf jedem Kleidungsstück abzeichnen und nach dem Trocknen unschöne Ränder hinterlassen, ist es oft das Geruchsproblem, das den Betroffenen noch mehr zu schaffen macht und für eine Schweißdrüsenentfernung spricht. Tritt der Schweiß nämlich aus und kommt mit Sauerstoff in Verbindung, werden innerhalb kurzer Zeit unangenehme Gerüche freigesetzt, die auch bei penibelster Hygiene und der Verwendung von Deodorants nicht zu kontrollieren sind. So drängt sich bei Betroffenen natürlicherweise die Frage nach Hilfe schaffenden Behandlungsmethoden auf.

Schweißdrüsenentfernung gegen unangenehme Gerüche


Seit einigen Jahren wenden Hautärzte die verschiedenen Methoden an, um der axillären Hyperhidrosis, wie die extreme Schweißbildung der Achseln auch genannt wird, zu Leibe zu rücken. Zum einen besteht die Möglichkeit einer Absaugung der Schweißdrüsen in den betroffenen Arealen. Zu diesem Zweck wird vor dem Eingriff eine Substanz unter die obere Hautschicht der Achselhöhle eingespritzt, die Haut und Gewebe trennt. Danach können die Schweißdrüsen mittels einer Kanüle abgesaugt werden. Die zweite Möglichkeit erfordert einen etwas größeren chirurgischen Eingriff.
In diesem wird das gesamte Hautareal entfernt, das Schweißdrüsen enthält. Auch die unter den Hauträndern verbleibenden Drüsen werden entfernt und die Wunde durch Dehnung der Resthaut wieder verschlossen. Eine relativ junge Methode ist die der Saugkuretage. Sie wird von den meisten Ärzten derzeit empfohlen und häufig angewendet.
Bei ihr werden mit einer speziellen Kanüle so viele Schweißdrüsen wie möglich abgesaugt und gleichzeitig die zuführenden Fasern des Nervensystems unterbrochen.
Diese Methode wird von den meisten Probanden als sehr zufriedenstellend bewertet. Ist der Leidensdruck für den Betroffenen jedoch sehr groß und empfindet er seine Situation als Minderung seiner Lebensqualität, sollte eine solche Behandlung auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.

Es empfiehlt sich einen erfahrenen Arzt zu wählen, der bereit ist über Risiken und Vorteile aller Methoden aufzuklären. Da es sich bei dem Krankheitsbild der axillären Hyperhidrosis nicht um eine mit gesundheitlichen Einschränkungen verbundene Anomalie handelt, sind die meisten Kassen nicht bereit, die Kosten des Eingriffs zu übernehmen.


Nachteile / Risiken
Wie jeder Eingriff in das Gesamtsystem Körper, ist auch eine vergleichsweise kleine Operation wie die der Schweißdrüsenentfernung nie völlig ohne Risiko. So können postoperative Schwellungen, Entzündungen und Rötungen so wie Unverträglichkeiten zu Tage treten.
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