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Stirnlifting

Stirnlifting gegen unschöne Falten

Vielen Menschen kann man ihr Alter auf der Stirn ablesen. Sie ist es, die im Laufe der Zeit an Spannung verliert. So bilden sich Furchen und sogenannte Zornesfalten, der Gesichtsausdruck wird müde oder sogar grimmig. Doch es ist nicht allein das Alter, das die Verantwortung für Falten auf der Stirn trägt. UV-Strahlung und Gewichtsveränderungen können ebenfalls Gründe sein. Auch eine genetische Veranlagung ist möglich. Die Betroffenen greifen nicht selten zu einem Stirnlifting, das in vielen Fällen im Zuge eines Gesichtsliftings durchgeführt wird. Die Haut lässt sich durch diesen Eingriff straffen und lässt die Stirn und somit das ganze Gesicht jünger wirken. Aknenarben, Altersflecken oder tiefe Fältchen lassen sich zwar ebenfalls entfernen. Der Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer, sie suchen sich ihren Weg auf die Stirn zurück.

Bevor man ein Stirnlifting durchführen lässt, ist ein umfassendes Gespräch mit dem Arzt notwenig. Zum einen muss darüber gesprochen werden, ob bereits OPs am Geisicht durchgeführt wurden. Zum anderen geht es um die Klärung der Frage, welches Verfahren benutzt werden soll und kann. Es gibt drei Möglichkeiten, den Eingriff durchzuführen. Beim konventionellen Lifting erfolgt der Schnitt entlang der Haargrenze. Beim temporalen Verfahren wird der Schnitt im Bereich der Schläfen durchgeführt. Und bei endoskopischen Lifting wird ein Endoskop unter die Kopfhaut geschoben. Welche Methode im Einzelfall die beste ist, wird im Gespräch mit dem Arzt erörtert.


Zurückbleibende Narben sind sehr dezent


Für die Dauer einiger Tage nach dem Stirnlifting kommt es zu Schwellungen rund um die Augen. Auch blaue Flecken können auftreten. Manchmal kommt es zu Spannungsgefühlen im Bereich der Stirn und der Augen, auch Gefühlsminderungen sind möglich. Diese halten zuweilen mehrere Wochen an, verschwinden in der Regel dann aber wieder. Die Narben, die zurückbleiben, sind nur sehr dezent, da sie im Bereich des Haarwuchses liegen, sind sie im Grunde als kaum vorhanden zu bezeichnen. Eine Ausnahme bilden hier lediglich Männer mit Glatze.

Hinsichtlich der Kosten, die bei dem Eingriff entstehen, muss man sich im Klaren darüber sein, dass die Krankenkassen die OP nicht übernehmen. Auch die Übernahme eines Teils der Kosten ist unrealistisch. Die Kassen betrachtet die OP nur unter de Gesichtspunkt der medizinischen Notwendigkeit. Diese ist hier nicht gegeben. Den Preis von 2.000 bis 3.000 Euro muss man also aus der eigenen Tasche zahlen.

Nachteile / Risiken
Wie jede OP ist auch das Stirnlifting mit gewissen Risiken verbunden. Der Eingriff ist zwar für die behandelnden Ärzte fast ein Routineeingriff. Trotzdem kann es später zu Folgen wie starke Nachblutungen, dauerhaften blauen Flecken oder Hämatomen kommen. Auch Infektionen sind denkbar. All diese Risiken sind insgesamt als unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich zu betrachten.
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