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Tattooentfernung

Mit Tattooentfernung besser leben

Bei der Tattooentfernung unterscheidet man zwischen operativen und nicht-operativen Verfahren. Beim operativen Verfahren werden die Farbpartikel herausgeschnitten, während bei den nicht-operativen Verfahren versucht wird, die Farbpartikel von der Haut zu trennen und herauszulösen.

Optimal für eine operative Tattooentfernung eignen sich kleine oder längliche Tattoos. Auch für den Fall, dass bei der nicht-operativen Entfernung des Tattoos noch kleine Farbreste übrig geblieben sind, ist diese Art der Tattooentfernung geeignet.
Schwieriger ist die Entfernung von mittelgroßen Tattoos. Hier muss die Haut vor der Operation gedehnt werden, damit ein Herausschneiden der Haut möglich ist. Die Vorteile der Tattooentfernung mittels einer Operation ist die vollständige Entfernung des Tattoos, da durch das Herausschneiden der Haut keine Tattooreste mehr übrig bleiben können.

Bei Tattooentfernung Farbpigmente entfernen


Des weiteren gibt es noch die Möglichkeit, Tattoos mittels Hautabschleifung zu entfernen. Diese Methode bietet sich vor allem an, wenn ein Herausschneiden des Tattoos aufgrund von dessen Größe nicht mehr möglich ist. Bei dieser Art der Tattooentfernung wird die Haut so weit abgeschliffen, bis die Farbpigmente des Tattoos freiliegen. Nachteil dieser Methode ist vor allem die tiefe Schürfwunde, die sich bildet und nach der Behandlung nässen wird. Die Heilung der Wunde kann mehrere Wochen dauern. Zurück bleibt dann eine Narbe, die vom Aussehen her der einer Verbrennung ähnelt.
Da diese Möglichkeit aufwendiger ist als das Herausschneiden des Tattoos, sind mehrere Sitzungen notwendig.
Da die Tattooentfernung ein rein kosmetischer Eingriff ist, wird sie nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten für eine operative Tattooentfernung belaufen sich auf 1500 bis 4000 Euro, je nach Größe des zu entfernenden Tattoos.

Bei der operativen Tattooentfernung muss darauf geachtet werden, die entstandene Narbe gut zu pflegen und über Monate hinweg täglich mit Feuchtigkeitscremes zu behandeln. Des weiteren sollte direkt nach der Operation, solange die Wunde noch nicht geschlossen ist, auf Baden und Duschen verzichtet werden. Auch die regelmäßige Desinfizierung der Wunde ist ein absolutes Muss.
Da bei der operativen Tattooentfernung keine Vollnarkose nötig ist, ist die Genesungszeit relativ kurz. Lediglich die Wundversorgung ist zeitaufwendig und langwierig.


Nachteile / Risiken
Die Nachteile der operativen Tattooentfernung liegen in der langen Heilungszeit im Vergleich zu nicht-operativen Methoden. Auch die Tatsache, dass die operative Tattooentfernung nur bei kleineren oder länglichen Tattoos sinnvoll ist und nicht an allen Körperstellen möglich ist, ist ein klarer Nachteil. Da nach der vollständigen Abheilung der Wunde (ungefähr ein Jahr) meist eine unschöne Narbe bleibt, muss meist noch eine Narbenkorrektur vorgenommen werden, um die Narbe schmaler zu gestalten.
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