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Tränensäckekorrektur

Tränensäckekorrektur - Erfahrung ist nützlich

Zur operativen Behandlung von Tränensäcken ist eine hinreichende Erfahrung des Operateurs von besonderem Nutzen, da dieser Eingriff sehr gut durchdacht ausgeführt werden muss. Tränensäcke entstehen durch die Erschlaffung des Unterlides, das Fettgewebe unter der Haut wölbt sich dadurch hervor. Es bedarf einer exakten Untersuchung und einer individuell geplanten Operation für den Einzelfall. Auch ist ein behutsames Vorgehen sinnvoll, da die Augen und die Haut die sie umgibt, sehr empfindliche Organe sind. Tränensäcke bilden sich durch den Alterungsprozess der Haut, können aber auch eine besondere Veranlagung sein oder umweltbedingt entstehen.

Mit modernster Operationstechnik lässt sich die Tränensäckekorrektur anhand eines CO2 Lasers durchführen. Der Laserschnitt erfolgt von innen in die Bindehaut, das eingelagerte Fettgewebe wird teilweise entfernt und außerdem mit dem Laser verdampft. Der Eingriff dauert etwa 90 Minuten und wird in der Regel unter lokaler Anästhesie im Dämmerschlaf durchgeführt. Bei der örtlichen Narkose wird ein Adrenalinzusatz verwendet, dieser bewirkt die Bluttrockenheit während der OP und verzögert das Auftreten von Schmerzen nach der Behandlung.

Auch die Muskeln des Augenrings sind beteiligt


Zur Vorbereitung auf die Operation sollte 14 Tage die Einnahme von Schmerz- und Schafmitteln sowie der Alkoholgenuss unterbleiben, das gleiche gilt auch für die erste Zeit nach der Tränensäckekorrektur. Wenn eine Korrektur der Oberlider ebenfalls angedacht ist, empfiehlt es sich, beide Eingriffe in Einem durchzuführen, das schont die körperlichen Reserven. Wird der Eingriff von konventionell von außen durchgeführt, ist die Naht im Ansatz der Wimpern verborgen. Da die Techniken der Tränensäckekorrektur sehr unterschiedlich eingesetzt werden, muss eine genaue Analyse der Sachlage erfolgen. Wenn die Tränensäcke nur durch einen Hautüberschuss verursacht sind, wird zunächst der Hautlappen abgelöst und nach oben außen hin gestrafft und geglättet, der Überschuss wird dann entfernt.

An der Tränensackbildung sind aber meist auch die Muskeln des Augenrings beteiligt, so dass dieser Muskelbereich zunächst auch gelöst werden muss. Das gelöste Fettgewebe, das Septum orbitale, wird anschließend mit selbstauflösendem Nahtmaterial an den knöchernen Orbitarrand geheftet und so fixiert. Durch das Anbringen spezieller Sterilstreifen, die aufgeklebt werden, können die Nähte entlastet und abgesichert werden, die Muskulatur wird unterstützt und Schwellungen wirkt man damit entgegen. Die Streifen werden nach einigen Tagen leicht entfernt. Die Kosten für die Tränensäckekorrektur liegen etwa bei 1.000 bis zu 2.500 Euro.

Nachteile / Risiken
Nach dem Eingriff kann es zu leichten Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen kommen, die in der Regel aber nur einige Tage andauern. In der ersten Zeit sollte körperliche Belastung vermieden werden, zu Beginn empfiehlt sich auch das Tragen einer Sonnenbrille.
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