Vorhautbeschneidung
Vorhautbeschneidung beim männlichen Kind
Die Vorhautbeschneidung, medizinischer Fachbegriff Zirkumzision, wird in vielen Kulturen und Religionen bei jedem männlichen Kind durchgeführt. In Islam und Judentum ist die Beschneidung für männliche Gläubige obligatorisch und wird meistens im Säuglingsalter vorgenommen. In den USA werden männliche Kinder ebenfalls beschnitten, wenn die Eltern sich nicht dagegen aussprechen. Aus medizinischer Sicht kann es im Fall einer Vorhautverengung notwendig werden, die Vorhaut zu entfernen. Unterschieden wird dabei zwischen einer kompletten Entfernung der Vorhaut und einer teilweisen Entfernung. Daneben gibt es auch ästhetische Gründe, sich einer Zirkumzision zu unterziehen.
Eine Vorhautbeschneidung ist immer ein operativer Eingriff. Wird die Vorhautbeschneidung in einer Arztpraxis durchgeführt, ist meistens keine Vollnarkose notwendig und der Eingriff findet unter lokaler Narkose statt. Im Krankenhaus dagegen wird grundsätzlich unter Vollnarkose operiert. Dabei wird bei einer kompletten Entfernung die Vorhaut von Eichel gelöst und eingeschnitten. Da eine Vorhautbeschneidung kein gravierender Eingriff ist, findet die Operation innerhalb eines Tages statt. Der Patient kommt morgens und kann abends wieder nach Hause gehen. Die Krankschreibung erfolgt dann für 4 Arbeitstage.
Bei einer teilweisen Entfernung der Vorhaut wird eine Glocke über den Penis gestülpt und ein Teil der Vorhaut, der über dem Rand der Glock liegt, wird abgebunden. Dies verhindert die weitere Durchblutung, der abgebundene Teil der Vorhaut wird schwarz und fällt nach wenigen Tagen ab. Diese Methode kommt bei Kindern zur Anwendung.
Wird die Vorhaut komplett entfernt, sinkt das Risiko sich beim Geschlechtsverkehr mit HIV zu infizieren, da die innere Seite der Vorhaut eine Einfallpforte für HI-Viren ist. Weiterhin sinkt das Risiko an Peniskrebs und Harnwegentzündungen zu erkranken. Auch lässt der Penis sich besser sauber halten. Viele Männer berichten nach der Beschneidung von intensiveren Orgasmen.
Nach 14 Tagen heilt die bei der Operation entstehende Wunde ab. Die Fäden fallen von alleine aus, da mit selbst auflösenden Fäden gearbeitet wird. Auch Geschlechtsverkehr ist nach 2 Wochen wieder möglich, jedoch sollte in der Anfangszeit Gleitmittel verwendet werden, da die Eichel noch sehr empfindlich ist. Ärzte verschreiben zur Heilungsunterstützung Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Spätestens nach 2 oder 3 Monaten sollten keinerlei Beschwerden mehr da sein.
Ist eine Vorhautentfernung aus medizinischen Gründen notwendig, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Eine Beschneidung aus religiösen oder ästhetischen Gründen wird dagegen nicht von den Kassen übernommen und es entstehen Kosten zwischen 200 und 700 Euro.
Eine Vorhautbeschneidung ist immer ein operativer Eingriff. Wird die Vorhautbeschneidung in einer Arztpraxis durchgeführt, ist meistens keine Vollnarkose notwendig und der Eingriff findet unter lokaler Narkose statt. Im Krankenhaus dagegen wird grundsätzlich unter Vollnarkose operiert. Dabei wird bei einer kompletten Entfernung die Vorhaut von Eichel gelöst und eingeschnitten. Da eine Vorhautbeschneidung kein gravierender Eingriff ist, findet die Operation innerhalb eines Tages statt. Der Patient kommt morgens und kann abends wieder nach Hause gehen. Die Krankschreibung erfolgt dann für 4 Arbeitstage.
Bei einer teilweisen Entfernung der Vorhaut wird eine Glocke über den Penis gestülpt und ein Teil der Vorhaut, der über dem Rand der Glock liegt, wird abgebunden. Dies verhindert die weitere Durchblutung, der abgebundene Teil der Vorhaut wird schwarz und fällt nach wenigen Tagen ab. Diese Methode kommt bei Kindern zur Anwendung.
Selbst auflösende Fäden fallen alleine aus
Wird die Vorhaut komplett entfernt, sinkt das Risiko sich beim Geschlechtsverkehr mit HIV zu infizieren, da die innere Seite der Vorhaut eine Einfallpforte für HI-Viren ist. Weiterhin sinkt das Risiko an Peniskrebs und Harnwegentzündungen zu erkranken. Auch lässt der Penis sich besser sauber halten. Viele Männer berichten nach der Beschneidung von intensiveren Orgasmen.
Nach 14 Tagen heilt die bei der Operation entstehende Wunde ab. Die Fäden fallen von alleine aus, da mit selbst auflösenden Fäden gearbeitet wird. Auch Geschlechtsverkehr ist nach 2 Wochen wieder möglich, jedoch sollte in der Anfangszeit Gleitmittel verwendet werden, da die Eichel noch sehr empfindlich ist. Ärzte verschreiben zur Heilungsunterstützung Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Spätestens nach 2 oder 3 Monaten sollten keinerlei Beschwerden mehr da sein.
Ist eine Vorhautentfernung aus medizinischen Gründen notwendig, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Eine Beschneidung aus religiösen oder ästhetischen Gründen wird dagegen nicht von den Kassen übernommen und es entstehen Kosten zwischen 200 und 700 Euro.
Nachteile / Risiken
Nachteile sind, dass viele Männer eine Beeinträchtigung beim Geschlechtsverkehr empfinden. Auch können durch die Operation Harnröhre und Eichel verletzt werden. In manchen Fällen kommt es zu Nachblutungen.