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Weichteilentfernung

Weichteilentfernung unter der Haut bei Geschwulst

Weichteiltumore können eine Weichteilentfernung unter der Haut nötig machen. Weichteiltumore sind Geschwülste, die aus Weichteilen wie Muskeln, Bindegewebe oder Fettgewebe entstehen. Die Geschwülste können sowohl gut- als auch bösartig sein. Gutartige Tumore lassen sich häufig einfacher behandeln, während bei bösartigen Tumoren des Öfteren mehrere Eingriffe von Nöten sind.

Abhängig von der Art des Tumors wählt man einen passenden chirurgischen Eingriff zur Weichteilentfernung unter der Haut. Während bei kleinen Weichteiltumoren eine örtliche Betäubung und das Ausschneiden des Tumors genügt, sind bei größeren und vor allem bösartigen Tumoren häufig größere Operationen, die mit einer Chemotherapie einhergehen, notwendig. Bei bösartigen Tumoren wird nicht nur der Tumor selbst, sondern auch das benachbarte Gewebe entfernt, um sicherzugehen, das betroffene Gewebe vollständig entfernt zu haben. Je nach Größe und Umfang der Operation werden am Ende Drainageschläuche gelegt, um die Wundflüssigkeit umzuleiten. Diese können nach wenigen Tagen entfernt werden.

Eine Weichteilentfernung unter der Haut notwendig bei Tumoren


Die Weichteilentfernung unter der Haut
wird von der Krankenkasse übernommen, sodass Ihnen keine Kosten für die Operation entstehen. Folgekosten, wie beispielsweise die Taxifahrt nach einer ambulanten Operation nach Hause müssten Sie allerdings selbst tragen. Auch die Wundpflege muss in der Regel selbstständig zu Hause erfolgen.

Die Operation wird entweder stationär oder ambulant durchgeführt. Für den Fall, dass die Operation ambulant erfolgt, sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten: Sie dürfen in den 24 Stunden nach der Operation keine Maschinen bedienen, ebenso wenig wie Autofahren. Aus diesem Grund sollten Sie sich nach der Weichteilentfernung unter der Haut vom Krankenhaus abholen lassen.
Ratsam ist es auch, Bewegungen zu vermeiden, die eine übermäßige Belastung der Operationswunde bedeuten würden.
Die Genesungszeit richtet sich nach der Größe des entfernten Tumors. Während nach der ambulanten Entfernung eine Genesung innerhalb weniger Tage stattfinden kann, muss bei einer stationären Behandlung mit einer tage- bis wochenlangen Genesungszeit gerechnet werden. Je nach Befund der Folgeuntersuchungen kann es auch notwendig sein, sich einer weiteren Operation zu unterziehen.

Nachteile / Risiken
Nachteile der Weichteilentfernung unter der Haut sind vor allem die direkten Komplikationen im Laufe der Operation oder nach der Operation. Je nach Umfang der Operation können hier ursprünglich nicht betroffene Organe verletzt werden oder auch Blutungen entstehen, die gegebenenfalls zu Nervenschäden oder Lähmungserscheinungen führen können. Wie bei jeder anderen Operation gibt es auch die Gefahr von Wundheilungsstörungen und Entzündungen der Operationswunde. Auch die Vollnarkose, die bei größeren Operationen notwendig ist, birgt einige Risiken. Hier kann es beispielsweise sein, dass dem Patienten während der Narkose nicht ausreichend Luft zugeführt wird.
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