X-Beine und O-Beine Korrektur
X-Beine und O-Beine Korrektur
Durch Gewebeschwäche oder Verletzungen bedingt, aber auch angeboren, kann es zu Fehlstellungen der Beine kommen. Rachitis oder Osteomalazie sind häufig die Ursache der Erkrankung, bei der Vitamin-D-Mangel zu einer Knochenerweichung führt. Auch eine langfristige mechanische Belastung wie häufiges breitbeiniges Heben schwerer Gegenstände oder Reiten können X- oder O-Beine zur Folge haben. In seltenen Fällen rufen Tumore, Entzündungen sowie Lähmungen die Fehlstellungen hervor. X-Beine und O-Beine werden bereits in der frühen Kindheit ersichtlich.
Eine Untersuchung im Alter zwischen vier bis sechs Jahren ist am besten geeignet, um problematische Entwicklungstendenzen früh erkennen und behandeln zu können. Diese Untersuchungsempfehlung kommt vom Kinderarzt, falls die Vorsorgeuntersuchungen entsprechende Hinweise ergeben. Bei X-Beinen wird der Abstand gemessen, welcher zwischen den Fußgelenken besteht. Ist der Abstand größer als 10 cm, handelt es sich um einen Klärungsfall. Bei O-Beinen wird der Abstand gemessen, welcher in liegender Position zwischen den Kniegelenken besteht. Ist dieser Abstand deutlich größer als 5 cm, sollten Nachuntersuchungen folgen. Die Fehlstellungen der Gelenke können zu Arthrose (Gelenkabnutzung) im Knie und zu weiteren Folgeschäden führen. Auftretende Folgeschäden sind zum Beispiel Bewegungseinschränkung bis hin zur Versteifung des Gelenks und Bänderdehnungen. Beides ist mit starken Schmerzen verbunden. Bei solchen Achsabweichungen ist es ratsam eine Umstellungsoperation durchzuführen.
Die Operation erfolgt in Regionalanästhesie (ein größerer Körperbereich wird betäubt) oder unter Vollnarkose. Um das betreffende Bein wird eine stramme Manschette angelegt. Dadurch wird die Durchblutung vorübergehend gestoppt. Dies verhindert starke Blutungen während der Operation und verbessert die Sicht auf den Operationsbereich für den Chirurgen. Der operierende Arzt hat zwei Möglichkeiten der Korrektur. Entweder wird aus dem beteiligten Knochen ein Keil herausgenommen oder eingearbeitet. Ein solches „Implantat“ besteht meist aus Eigenknochen, welcher aus dem Beckenknochen entnommen wird. Seltener finden Fremdknochen oder Knochenersatzmaterial Verwendung. Fremdmaterialien wie Schrauben, Platten oder Drähte fixieren den Knochen nach dem Eingriff. Gegebenenfalls wird auch ein sogenannter Fixateur externe angelegt. Dies ist eine Verbindungsstruktur, welche sich außerhalb des Körpers befindet. Um eine Längenabweichung zu überbrücken, ist ein spezieller Fixateur nötig, welcher das Knochengewebe aus einem angrenzenden Bereich nach und nach in den Defektbereich zieht. Nach einer solchen Operation sollte man sich unbedingt schonen.
Die Kosten einer X- oder O-Bein-Korrektur übernehmen die Krankenkassen, sofern gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.
Eine Untersuchung im Alter zwischen vier bis sechs Jahren ist am besten geeignet, um problematische Entwicklungstendenzen früh erkennen und behandeln zu können. Diese Untersuchungsempfehlung kommt vom Kinderarzt, falls die Vorsorgeuntersuchungen entsprechende Hinweise ergeben. Bei X-Beinen wird der Abstand gemessen, welcher zwischen den Fußgelenken besteht. Ist der Abstand größer als 10 cm, handelt es sich um einen Klärungsfall. Bei O-Beinen wird der Abstand gemessen, welcher in liegender Position zwischen den Kniegelenken besteht. Ist dieser Abstand deutlich größer als 5 cm, sollten Nachuntersuchungen folgen. Die Fehlstellungen der Gelenke können zu Arthrose (Gelenkabnutzung) im Knie und zu weiteren Folgeschäden führen. Auftretende Folgeschäden sind zum Beispiel Bewegungseinschränkung bis hin zur Versteifung des Gelenks und Bänderdehnungen. Beides ist mit starken Schmerzen verbunden. Bei solchen Achsabweichungen ist es ratsam eine Umstellungsoperation durchzuführen.
X-Beine und O-Beine Korrektur - Fehlstellungen beheben
Die Operation erfolgt in Regionalanästhesie (ein größerer Körperbereich wird betäubt) oder unter Vollnarkose. Um das betreffende Bein wird eine stramme Manschette angelegt. Dadurch wird die Durchblutung vorübergehend gestoppt. Dies verhindert starke Blutungen während der Operation und verbessert die Sicht auf den Operationsbereich für den Chirurgen. Der operierende Arzt hat zwei Möglichkeiten der Korrektur. Entweder wird aus dem beteiligten Knochen ein Keil herausgenommen oder eingearbeitet. Ein solches „Implantat“ besteht meist aus Eigenknochen, welcher aus dem Beckenknochen entnommen wird. Seltener finden Fremdknochen oder Knochenersatzmaterial Verwendung. Fremdmaterialien wie Schrauben, Platten oder Drähte fixieren den Knochen nach dem Eingriff. Gegebenenfalls wird auch ein sogenannter Fixateur externe angelegt. Dies ist eine Verbindungsstruktur, welche sich außerhalb des Körpers befindet. Um eine Längenabweichung zu überbrücken, ist ein spezieller Fixateur nötig, welcher das Knochengewebe aus einem angrenzenden Bereich nach und nach in den Defektbereich zieht. Nach einer solchen Operation sollte man sich unbedingt schonen.
Die Kosten einer X- oder O-Bein-Korrektur übernehmen die Krankenkassen, sofern gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.
Nachteile / Risiken
Auch wenn der Eingriff ambulant erfolgt, bedeutet das für den Patienten nicht selber Auto zu fahren und keine Maschinen zu bedienen. Auch die Ausübung von Sport ist tabu. Die Nachsorge besteht aus regelmäßigen Röntgen-Kontrolluntersuchungen, welche man gewissenhaft einhalten sollte. Restrisiken sind wie bei jeder Operation gegeben, besonders bei Durchführung einer Vollnarkose.