Aknenarben, tiefe Poren oder unschöne Altersflecken kann man sich durch Abschleifen und Schälbehandlungen entfernen lassen. Der Eingriff kann als harmlos betrachtet werden. Der gewünschte Erfolg wird erzielt durch das Setzen kleiner oberflächliche Wunden. Diese sollen die Bildung neuer Haut anregen. Das Resultat ist in aller Regel ein verbessertes Hautbild. Die Methode bietet Chancen bei Aknenarben und anderen kleinen Narben, ohne dass ein großes Risiko entsteht. Nur selten kommt es zu Narbenbildungen, Nachblutungen oder Infektion, obgleich die theoretische Möglichkeit besteht.

Die Haut sollte mit Cremes gepflegt werden

Bevor man das Abschleifen und Schälbehandlungen vornehmen lässt, sollte man schon einige Wochen vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufhören. Auch nach der OP ist der Genuss von Zigaretten nicht ratsam, weil dadurch der Wundheilungsprozess gestört wird. Nach dem Eingriff muss die Haut mit verschiedenen Pflegecremes behandelt werden, ein Nachbesuch beim Arzt ist ebenfalls notwendig.  Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse besteht üblicherweise nicht. Die überschaubaren Kosten müssen in den meisten Fällen vom Patienten selbst getragen werden. Über mögliche Ausnahmen sollte man mit seiner Kasse sprechen. Die Entscheidung darüber fällt immer auf der Basis dessen, was medizinisch notwendig ist.