Eine Leitungsanästhesie bezeichnet im Allgemeinen eine Anästhesie bei der Nervenbahnen (also „Leitungen“) betäubt werden um das Schmerzempfinden in gewissen Körperregionen zu blockieren. Dieses Verfahren wird hauptsächlich bei Operationen und Eingriffen eingesetzt, die nicht im Rumpfbereich stattfinden und somit keine völlige Narkose des Patienten benötigen. Die Leitungsanästhesie ist ein Teilgebiet der Lokalanästhesie.

Eine Art dieses Verfahrens ist das so genannte periphere Regionalanästhesieverfahren. Hierbei werden durch Ultraschall oder leichte Stromstöße die gewünschten Nervenbahnen gesucht und diese durch eine gezielte Injektion des Betäubungsmittels blockiert. Zu diesen Verfahren zählt beispielsweise die Plexus-Anästhesie.

Die Leitungs-Anästhesie bei Beinoperationen angewendet

Ein weiteres Verfahren der Leitungsanästhesie sind rückenmarksnahe Regionalanästhesieverfahren. Hierbei wird durch eine Injektion in den Wirbelkanal das Rückenmark und die schmerzleitenden Nerven dort blockiert, sodass eine gezielte Betäubung des Unterleibs erreicht werden kann. Diese Verfahren werden besonders in der Geburtshilfe und Operationen an den Beinen verwendet.

Leitungsanästhesieverfahren haben den Vorteil, dass der Patient nicht völlig narkotisiert werden muss, was die Genesungszeit verkürzt und die Risiken bei der Behandlung verringert. Eventuelle Nebenwirkungen der Narkose können so ausgeschlossen werden und der Patient kann den behandelnden Arzt jederzeit über seinen Zustand informieren. Auch eine technische Beatmung ist somit nicht nötig, was die Kosten im Allgemeinen stark verringert.

Die Kosten von Leitungsanästhesien belaufen sich auf mindestens 100 bis hin zu mehreren hunderten Euro und werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

3. Januar 2017
Ärztin mit Spritze

Leitungs-Anästhesie

Eine Leitungsanästhesie bezeichnet im Allgemeinen eine Anästhesie bei der Nervenbahnen (also "Leitungen") betäubt werden um das Schmerzempfinden in gewissen Körperregionen zu blockieren.
3. Januar 2017
Zahnarzt mit Spritze

Lokalanästhesie

Sie wird vor allem bei oberflächlichen Behandlungen an der Haut eingesetzt wie beispielsweise dem Nähen von Platz- oder Schnittwunden, Entfernung von Warzen oder Muttermalen oder auch bei Zahnbehandlungen.
3. Januar 2017
Medikamente

Medikamentöse Schmerztherapie

Schmerzen hat jeder zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben einmal. Von harmlosen Bauch- oder Kopfschmerzen über verletzungsbedingte Schmerzen bis hin zu chronischen Schmerzen gibt es dabei die verschiedensten Formen und Schweren.
3. Januar 2017
Patient mit Vollnarkose

Narkose

Eine Vollnarkose wird bei fast jeder größeren Operation nötig und dient der Betäubung des Patienten. Dabei wird der Patient durch Medikamente in einen tiefen Schlaf versetzt, das Schmerzempfinden erlischt und die Muskeln werden völlig gelähmt.
3. Januar 2017
Spritze im Arm

Plexus-Anästhesie

Die Plexus-Anästhesie ist ein Verfahren das ähnlich einer lokalen Betäubung nur einen begrenzten Teil des Körpers vom Schmerzempfinden befreit.
3. Januar 2017
Akupunktur

Schmerztherapie

Zu Schmerztherapien gehören verschiedene Therapieverfahren. Zum einen stehen medikamentöse Schmerztherapien zur Verfügung, die an anderer Stelle vorgestellt werden.
3. Januar 2017
Spinalanaesthesie

Spinal- und Peirudralanästhesie

Bei der Spinal-/ Peirudralanästhesie handelt es sich um eine Narkoseart, die lediglich den Unterleib betäubt und somit erlaubt, dass der Patient während dem Eingriff bei Bewusstsein bleibt.