Bei der Blasenspiegelung handelt es sich nicht um eine Operation im klassischen Sinne, sondern um eine besondere Untersuchungsmethode der Blase. Sie wird durchgeführt, wenn beispielsweise der Verdacht auf einen Blasentumor besteht, Blut im Urin ist oder sich Fremdkörper in der Blase befinden könnten. In den meisten Fällen geht diesem Eingriff eine Untersuchung per Ultraschall voraus, um das zu untersuchende Gewebe schon einmal grob lokalisieren zu können. Zur Bestätigung oder zum Ausschluss eines Verdachts wird der Patient dann vom Arzt an ein Krankenhaus überwiesen, wo die Untersuchung der Blase vorgenommen wird. Eine Narkose ist nicht zwingend notwendig, da die Untersuchung zwar unangenehm, aber nicht sonderlich schmerzhaft ist.

Der Patient muss nicht mit Schnitten verletzt werden

Lediglich Kinder werden bei einer Spiegelung für gewöhnlich narkotisiert. Dementsprechend ist nach der Untersuchung auch kein Aufenthalt im Krankenhaus nötig und für gewöhnlich muss man auch in den nächsten Tagen nichts weiter beachten. Sie gehört deshalb zu den unkompliziertesten Eingriffen, die in einem Krankenhaus vorgenommen werden. Zur Blasenspiegelung legt sich der Patient auf den Rücken. Es wird dann ein Endoskop mit einer kleinen Kamera durch die Harnröhre in die Blase eingeführt. Das Bild, das die Kamera aufnimmt, wird dann farbig und stark vergrößert auf einem Bildschirm wiedergegeben. So kann der Urologe einen Einblick in die Blase bekommen, ohne seinen Patienten dafür mit Schnitten verletzen zu müssen.

3. Januar 2017
Blase / Schema

Blasenspiegelung

Bei der Blasenspiegelung handelt es sich nicht um eine Operation im klassischen Sinne, sondern um eine besondere Untersuchungsmethode der Blase. Sie wird durchgeführt, wenn beispielsweise der Verdacht auf einen Blasentumor besteht, Blut im Urin ist oder sich Fremdkörper in der Blase befinden könnten.
3. Januar 2017
Eingriffe am Hoden

Eingriffe am Hoden

Die klassischen Erkrankungen, die Eingriffe am Hoden notwendig machen, sind der sogenannte Wasserbruch und Zysten an den Nebenhoden. Im Anfangsstadium lassen diese sich oft noch sehr gut ohne Operation behandeln, doch ist die Erkrankung einmal weit fortgeschritten, kann am besten mit einer Operation eine Heilung bewirken.
3. Januar 2017
Eingriff an Blase und Harnröhre

Eingriffe an Blase und Harnröhre

Erkrankungen an der Blase gelten oft als besonders schmerzhaft. Da die Ursachen hierfür höchst unterschiedlich sein können, gibt es auch verschiedene Eingriffe an Blase und Harnröhre, mit denen man gegen die Erkrankung vorgehen kann.
3. Januar 2017
Nierenstein

Entfernung von Nierensteinen mittels Harnleiterspiegelung

Bei der Entfernung von Nierensteinen mittels Harnleiterspiegelung (Ureterorenoskopie) handelt es sich um eine medizinische Behandlungsmethode, bei der feste Ablagerungen der Nieren mit Hilfe eines minimalinvasiven, endoskopischen Verfahrens aus dem Harnleiter befördert werden.
3. Januar 2017
Chirurg mit OP-Besteck

Harnröhrenspiegelung

Die Harnröhrenspiegelung ist der Blasenspiegelung sehr ähnlich, nur dass der Schwerpunkt der Untersuchung nicht auf der Blase, sondern auf der Harnröhre liegt. Häufig werden beide Untersuchungsmethoden gleichzeitig durchgeführt.
3. Januar 2017
OP-Besteck wird vorbereitet

Operation von Harnröhrenfehlbildungen

Bei der Operation von Harnröhrenfehlbildungen handelt es sich um eine Behandlungsmethode der verschiedenen Anomalien der Harnröhre. Zu den häufigsten gehören Hypospadie, die sich durch das Enden der Harnröhre an der Penisunterseite äußert und Epispadie, bei der die Harnröhre als Rinne an der Penisoberseite endet.
3. Januar 2017
Prostata

Prostata-Biopsie

Die Prostata-Biopsie ist ein medizinisches Verfahren aus dem Bereich der Urologie und dient der Abklärung eines bestehenden Verdachts auf Prostatakrebs. Zur Durchführung dieses Eingriffs werden der Prostata Gewebeproben entnommen und mikroskopisch untersucht.
3. Januar 2017
Vasektomie

Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) zählt zu den folgenschwersten Verfahren in der Urologie. Durch die Sterilisation des Mannes wird die dauerhafte, jedoch nicht unumkehrbare Unfruchtbarkeit herbeigeführt, weshalb das Verfahren weitgehend als Verhütungsmaßnahme genutzt wird.