Ein Bypass stellt eine Überbrückung von Engstellen dar. Der Bypass erfolgt operativ. Es werden dabei verengte oder verschlossene Herzkrankgefäße überbrückt. Bei der OP werden Venen oder Arterien vom eigenen Körper genutzt, die für die Überbrückung eingesetzt werden.

Während der gesamten OP ist das Herz an eine Herz-Lungen Maschine angeschlossen und wird auch gekühlt. Bevor dann der Brustkorb geschlossen wird, wird alles noch mal ganz genau auf Funktion geprüft. Nach der OP kommt der Patient für 3 Tage auf die Intensiv-Station, damit man ihn rund um die Uhr überwachen kann.

Da der Bypass in Vollnarkose operiert wird, ist darauf zu achten, dass am OP-Tag 6 Stunden vor der OP weder gegessen noch getrunken wird. Die Einnahme von anderen Medikamenten ist mit dem Arzt zu besprechen.

Nach der OP muss der Patient jeden Tag krankengymnastische Übungen machen, um seine Muskeln wieder zu stärken und somit wieder fit für den Alltag werden.

Da das Brustbein während der OP zersägt wird, muss auch dieser erst wieder zusammenheilen, was mittels einer Drahtfixierung geschieht.

Die Kosten für eine Bypassoperation werden von den Krankenkassen übernommen.

Ist der Patient wieder zu Hause, dann sind die Kontrolluntersuchungen das A und O für einen jeden Patient, denn nur so kann sichergestellt werden, wenn Probleme auftauchen. Bei eigenen Missempfindungen ist natürlich sofort ein Arzt zu konsultieren.

3. Januar 2017
Bypass Operation

Bypass

Es werden dabei verengte oder verschlossene Herzkrankgefäße überbrückt. Bei der OP werden Venen oder Arterien vom eigenen Körper genutzt, die für die Überbrückung eingesetzt werden.
3. Januar 2017
Herzkranzgefäß-Operation

Herzkranzgefäß-Erweiterung

Diese Operationsmethode wird sowohl als Notmaßnahme bei Herzinfarkt als auch zur Behandlung der chronischen Herzkranzgefäßverengung herangezogen.
3. Januar 2017
Herzschrittmacher

Herzschrittmacher Implantation

Der Blutkreislauf kann nicht mehr aufrecht gehalten werden, weil das Herz entweder zu schnell oder zu langsam schlägt. Der Arzt wird Problemen solcher Art in der Regel zu einer Herzschrittmacher Implantation raten.
3. Januar 2017
Chirurgen-Team bei Herz-Operation

Kardio-Defibrillator

Solch eine Einpflanzung eines automatischen implantierbaren Kardio-Defibrillators verhindert den plötzlichen Herztod eines Patienten. Das Herz des Patienten bekommt in den bedrohlichen Situationen durch das Gerät einen Stromschlag, sodass die Herzmuskelzellen sich wieder entspannen und das Herz wieder normal schlägt.
3. Januar 2017
Herz Operation

Katheterablation

Die Durchführung einer Katheterablation ist nur bei bestimmten Arten von Herzrhythmusstörungen möglich. Sie wird überwiegend bei Tachykardien (zu schnellem Herzschlag) angewandt, da diese häufig medikamentös schlecht behandelbar sind.
3. Januar 2017
Herz OP mit Implantat

Port-Implantation

Bei der Port-Implantation wird eine Art Einfüllstutzen direkt unter die Haut gepflanzt. Von diesem Stutzen aus führt ein etwa 25 cm langer Schlauch direkt zum Venensystem. Medikamente können jetzt deutlich einfacher verabreicht werden, ohne dass Venen dauerhaft geschädigt werden.
3. Januar 2017
Venenentnahme

Venenentnahme

Hierfür benötigt er aber eine Vene, die zum Einsatz kommen kann. Solch eine Vene wird während der Bypassoperation gleichzeitig aus dem Bein entnommen. Da solch eine Herz-OP oftmals unter Zeitdruck ausgeführt wird, kann es vorkommen, dass Venenverhältnisse am Bein nicht genügend beachtet werden.