Eine Operation bei einen Analabszess und Analfistel wird unter einer Vollnarkose oder einer Rückenmarksbetäubung, meistens stationär, durchgeführt. Die Chancen auf einer Heilung können nur durch eine Operation erfolgen. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und hängt von der Ausdehnung, Lage und Art des Eingriffes ab.

Die Kosten eines solchen Eingriffes an ein Analabszess und Analfistel werden von der Krankenkasse übernommen.

Vor den Eingriff an den Analabszess und Analfistel darf 6 Stunden nichts gegessen und 2 Stunden vorher nichts getrunken werden. Die Vollnarkose lässt relativ schnell nach und der Betroffene ist sofort ansprechbar. Empfehlenswert ist nach den Eingriff ein wenig zu schlafen (ruhen). Nichts spricht dagegen, auch einige Schritte zu laufen, damit sich der Kreislauf wieder vollständig einrenkt. Die Nachbehandlungen von Analfisteln sind kurze Sitzbäder, da die Wunden offen bleiben. Nach dem Stuhlgang muss gründlich gereinigt werden und am besten mit einen Wasserstrahl abspülen. Für die ersten Tage ist ballaststoffreiche Ernährung angesagt, damit der Stuhlgang angenehmer wird. Ein aufgeblasener Schwimmreifen hilft bei den Sitzen.

Die Genesung dauert ca. 2 Wochen

Mit einem Skalpell wird die Abszesshöhle aufgespalten und der Eiter kann durch die Öffnung fließen. Nunmehr werden Verbindungen von der Eiterhöhle bis zum After gesucht. Wenn sich Fisteln nachweisen lassen, kann ein Faden durch einen künstlichen Kanal gezogen werden. Die Drainage lässt den restlichen Eiter weiter ausfließen. Bei der Entfernung der Fistel wird einfach die Fistel mit einen Skalpell gespalten. Diese Wunde wird nicht genäht und kann mit Sitzbädern oder Cremes geheilt werden.

Sobald die Sitzbäder gemacht werden, kann mit einer Genesung von ungefähr 2 Wochen gerechnet werden.