Parodontose-Operationen

Parodontose-Operationen bei Entzündungen am Zahnfleisch

Parodontose-Operationen sind notwendig, wenn sich am Zahnfleisch entzündliche Prozesse gebildet haben, die einen Rückgang des Zahnfleisches verursachen oder auch schon zu Zahnverlust oder Knochenzerstörung geführt haben. Ein großes Risiko für diese Erkrankung ist eine mangelnde Mundhygiene, auf jeden Fall sollten Patienten eine sorgfältige Hygiene vor und nach Eingriffen einhalten. Bei kleinen Zahnfleischtaschen kann der Arzt ohne ein Schneiden des Zahnfleisches die Entzündungsherde entfernen. Wenn die Zahnfleischtaschen schon 4 bis 10 Millimeter tief sind, kann meist mit dieser Methode nicht mehr gearbeitet werden. Der Arzt schneidet das Zahnfleisch auf, entfernt entzündliches Gewebe und säubert mit einer speziellen Methode den Kieferknochen und die Zahnwurzel.

6 Stunden vor dem Eingriff sollte nicht mehr gegessen werden

Nach eventuellem Auffüllen des Kieferknochens mit Knochenersatzmaterial vernäht der Arzt das Zahnfleisch und deckt es mit einem Wundverband ab. Nach 6 bis 8 Monaten kann eine Heilung abgeschlossen sein. Die Operation wird unter einer örtlichen Betäubung ausgeführt, eventuell in Kombination mit einem Beruhigungsmittel. Wie bei anderen Operationen darf der Patient 6 Stunden vor dem Eingriff nicht mehr essen, zwei Stunden vorher auch nicht mehr trinken. Eine Medikamenteneinnahme muss ebenso wie alle vorliegenden gesundheitlichen Probleme mit dem Arzt besprochen werden. Nach den Parodontose-Operationen soll auf körperliche Anstrengung verzichtete werden, eine Aufsicht und Betreuung für die ersten 24 Stunden nach dem ambulanten Eingriff sichert ab, dass Komplikationen schnell behandelt werden können.