Bei der Spinal-/ Peirudralanästhesie handelt es sich um eine Narkoseart, die lediglich den Unterleib betäubt und somit erlaubt, dass der Patient während dem Eingriff bei Bewusstsein bleibt. Die Spinal-/ Peirudralanästhesie wird besonders bei Behandlungen im Bein- und Fußbereich angewendet, wie etwa Krampfaderentfernungen oder Knie-Operationen, aber auch bei gynäkologischen Eingriffen wie einem Kaiserschnitt.

Durch Spinal- und Peirudralanästhesie eine Teilnarkose erhalten

Die Vorteile der Spinal-/ Peirudralanästhesie sind besonders, dass der Körper des Patienten weniger stark belastet wird, da nicht der gesamte Körper in Narkose versetzt wird. Dies verkürzt die Aufwachphase und minimiert das Risiko von Komplikationen während einer Operation. Besonders in Verbindung mit einem Kaiserschnitt kann der Patient darüber hinaus einen Vorteil sehen, da die Geburt im Gegensatz zum Kaiserschnitt mit Narkose miterlebt werden kann und Mütter ihre Neugeborenen sofort zu Gesicht bekommen.

Nach einer Spinal- oder Periduralanästhesie dürfen Patienten 24 Stunden lang nicht Autofahren und sollten auf stärkere körperliche Betätigungen verzichten. Je nach Dosierung und Wirkstoff lässt die Anästhesie bereits nach etwa drei Stunden wieder nach, sodass Patienten recht schnell wieder auf den Beinen sein können.

Wie bei anderen Anästhesiemethoden auch, werden die Kosten in aller Regel von der Krankenkasse bezahlt. Wird eine Spinal- oder Periduralanästhesie durchgeführt ohne die Notwendigkeit des Eingriffs, werden die Kosten vom Patienten selbst gezahlt.