Tumoroperation

Eine Tumoroperation: Behandlungsansätze im Überblick

Diagnose Krebs! Vermutlich erschüttert keine Diagnose die Menschen so sehr wie die Feststellung eines bösartigen Tumors. Eine der wichtigsten Behandlungsformen für diese Erkrankung ist eine Operation. Doch keine Tumoroperation ist wie die andere. Kleine Eingriffe kommen möglicherweise zum Einsatz, um minimale Hautveränderungen zu beseitigen. Andere Patienten müssen größere Eingriffe über sich ergehen lassen, bei denen ein kompletter Tumor einschließlich angrenzenden Gewebes oder Lymphknoten beseitigt wird. Die OP richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild. Hierfür kommen verschiedene Verfahren in Betracht.

Diese chirurgischen Optionen stehen zur Wahl

Die meisten Operationen verfolgen in der Medizin einen Zweck: Tumorgewebe wird entfernt. Einerseits dient eine operative Tumoroperation der eigentlichen Krebsbehandlung. Andererseits werden Gewebeteile beseitigt, um den organischen Stoff zu untersuchen. Generell hat eine Tumoroperation die Aufgabe, tumorbedingte Komplikationen komplett zu beheben oder zumindest zu lindern. Als wichtigste operative Methoden in der Krebstherapie gelten:

  1. Biopsie: Entnahme von Gewebeproben über eine Nadel oder ein Skalpell (verbunden mit kleinem Schnitt)
  2. Vereisung oder Abtragung mit kleiner Drahtschlinge
  3. kleiner Schnitt zur Beseitigung von oberflächlichen Veränderungen
  4. laparoskopische/endoskopische Behandlung: sogenannte Schlüssellochchirurgie mit kleinen Hautschnitten
  5. partielle Entfernung eines Organs
  6. komplette Beseitigung eines Organs sowie von angrenzendem Gewebe (falls dieses ebenfalls von Krebs befallen ist)
  7. sehr häufig: chirurgische Beseitigung von Lymphknoten (sind bei zahlreichen Krebsformen die ersten Organe, die von Metastasen befallen werden)

Ist eine größere Tumoroperation geplant, müssen Mediziner auf die zukünftige Funktionsfähigkeit der Organe Acht geben. Falls es medizinisch vertretbar ist, spielt der ästhetische Faktor ebenfalls eine wichtige Rolle.

Besonderheiten von Tumoroperationen

Einen Großteil aller Operationen bezeichnen Ärzte als invasive Verfahren. Im Rahmen der Eingriffe verletzen die Chirurgen beim Eindringen den Körper gezielt. Die damit verbundenen Schnitte sind mehr oder weniger groß. Wird der Schnitt am Brustkorb – dem sogenannten Thorax – vollzogen, bezeichnen Chirurgen dieses Verfahren als Thorakotomie. Eine offene chirurgische Therapie am Bauch gilt als Laparotomie. Nach Möglichkeit versuchen Mediziner, die Haut sowie Weichteile möglichst wenig zu verletzen. Eingriffe im kleinen Umfang sind deshalb minimal-invasiv. Ein Operateur nimmt einen oder wenige kleine Schnitte vor, um durch die erzeugten Öffnungen röhren- oder schlauchartige Instrumente einzuführen. Ein Bestandteil dieses Werkzeugs sind Kameras. Zudem bietet das Instrumentarium die Möglichkeit, Operationsbestecke im Miniformat einzuführen. Für einige Tumoroperationen ist überhaupt kein Hautschnitt notwendig. Dies ist beispielsweise bei der Koloskopie – einer Darmspiegelung – oder einer Beseitigung von Darmpolypen der Fall.

Allerdings kommen diese Behandlungsansätze nicht nur für alle Patienten und Patientinnen mit Krebs in Frage. Der wichtigste Aspekt ist die Sicherheit erkrankter Personen. Denn das wichtigste Ziel einer Tumoroperation besteht darin, das tumoröse Gewebe vollständig zu beseitigen. Nach diesem Zweck richtet sich auch die Entscheidung, ob sich eine minimal-invasive oder eine offene Tumoroperation besser eignen.

Formen der Anästhesie bei einer Krebsoperation

So unterschiedlich wie die Tumoroperationen sind auch die möglichen Narkosearten. Das Spektrum reicht von Teilanästhesien bis zur Vollnarkose. Die Art der Betäubung hängt in erster Linie vom Schweregrad der Operation sowie dem Allgemeinzustand der erkrankten Person ab. Folgende Anästhesieverfahren stehen zur Wahl:

Narkosefreie Eingriffe (mit Schmerz- oder Beruhigungsmitteln)

Dieses Verfahren wird bei kleinen operativen Therapien wie einer Polypenentnahme oder Biopsien empfohlen. Bei anderen endoskopischen Behandlungen wie einer Lungenspiegelung samt Gewebeentnahme werden die Atemwege mit einem Spray örtlich betäubt.

Örtliche Betäubung / Lokalanästhesie

Diese Narkosemethode wird bei Punktionen oder einer Gewebeentnahme über einen kleinen Schnitt angewendet. Chirurgen injizieren das Anästhetikum in die betroffene Körperpartie. Der Vorgang wird als Infiltrationsanästhesie bezeichnet. Generell definieren Ärzte all die Betäubungen als Lokalanästhesien, bei denen das Schmerzempfinden einer bestimmten Körperregion ausgeschaltet wird.

Regionalanästhesie / Leitungsanästhesie

Die Regionalanästhesie ist eine ausgedehnte Methode der örtlichen Betäubung. Das Schmerzempfinden wird in einem bestimmten Körperbereich ausgeschalten, indem ein Anästhesist die Nervenfasern betäubt, die zu der behandelten Region führen. Eines der bekanntesten Exempel der Leitungsanästhesie ist die PDA, die sogenannte Periduralanästhesie. Bei dieser Betäubung erhalten Patienten ein Anästhetikum in Rückenmarksnähe, um die Beine oder den Unterleib vor Schmerzen zu schützen. Typische Anwendungsgebiete dieser PDA sind urologische oder gynäkologische Behandlungen. Die Betäubung ist mit anderen Anästhesieverfahren kombinierbar.

Vollnarkose

Im Gegensatz zu anderen Betäubungsmethoden sind Schmerzempfinden sowie Bewusstsein bei dieser Narkoseform komplett ausgeschalten. Eine Vollnarkose mit großer Tiefenwirkung deaktiviert zusätzlich Reflexe wie den regelmäßigen Augenschluss oder den Schluckreflex. Deshalb müssen Patienten und Patientinnen bei einer tiefen Narkose zusätzlich beatmet werden. Die Vollnarkose wird in folgende Formen unterteilt:

  1. Kurzzeitnarkose: für unkomplizierte und kleine Verfahren; Injektion der Kombination aus Schmerz- und Narkosemittel über eine Vene; keine Unterstützung der Atmung notwendig
  2. Maskennarkose: Patient werden Sauerstoff und Narkosegase durch Nase und Mund zugeführt; zusätzliche Verabreichung von Schmerzmitteln über Veneninfusion
  3. Kehlkopfmaske bzw. Larynxmaske: Anästhesist führt Beatmungsschlauch durch Mund bis zum Kehlkopfeingang
  4. Intubationsnarkose: für umfangreiche Operationen; Narkoseeinleitung durch kurzwirkendes Narkosemittel und Arzneimittel zur Muskelerschlaffung; für Aufrechterhaltung der Narkose erhält Patient über Intubationsschlauch Narkosegase sowie Sauerstoff

Vor der Tumoroperation: der typische Verfahrensablauf

Haben Betroffene die Diagnose Krebs erhalten, folgen im Regelfall mehrere Besprechungstermine mit behandelnden Ärzten. Haben Arzt und Patient die gemeinsame Entscheidung für eine Operation getroffen, schließen sich Aufklärungsgespräche zur operativen Methode mit den Chirurgen und Anästhesisten an.

Wichtige Themen in Vorbereitung auf die Tumoroperation beziehen sich auf Vorerkrankungen oder etwaig aufgetretene Probleme im Rahmen von Operationen. Betroffene sollten die Mediziner darüber informieren, ob Unverträglichkeiten wie Allergien bzw. Stoffwechsel-, Lungen- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen. Pflegen Patienten und Patientinnen einen regelmäßigen Nikotin-oder Alkoholkonsum, sollten sie diese Frage ehrlich beantworten. Genauso wichtig ist es, die Ärzte über eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten zu unterrichten. Die Voruntersuchungen vor der Tumoroperation richten sich nach den Vorerkrankungen und anderen Risikofaktoren. Welche Untersuchungen im Einzelnen nötig sind, obliegt dem Rat der Fachärzte. Auf die Operation vorbereitende Untersuchungen werden in der Woche bzw. am Tag vor dem Eingriff durch den Hausarzt oder im Krankenhaus durchgeführt. Zum Untersuchungsumfang gehören beispielsweise folgende Maßnahmen dazu:

  1. Kontrolle der Lunge
  2. Bestimmung der Blutgruppe und des Blutzuckerspiegels
  3. Blutgerinnungstest (durch Blutprobe)
  4. Überprüfung der Nieren- und Leberfunktion (durch Urin- und/oder Blutproben)
  5. Überprüfung des Blutdrucks und des Herz-Kreislauf-Systems (durch EKG, Elektrokardiogramm, Echokardiografie)

Vor den meisten OPs dürfen Betroffene keine feste oder flüssige Nahrung zu sich nehmen. Diese Richtlinien gelten insbesondere für Patienten und Patientinnen, die eine Vollnarkose bzw. Allgemeinanästhesie erhalten. Diese Maßnahme ist dringend erforderlich, damit sich der Mageninhalt während der Tumoroperation nicht im Rachen oder der Lunge entleert.

Gegenanzeigen für Operationen eines Tumors

Möglicherweise raten Ärzte von einer Tumor-OP ab, wenn sich Betroffene in einem sehr schlechten Allgemeinzustand befinden. Liegen massive Vorerkrankungen wie eine starke Blutungsneigung oder bedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, kann die Krebs-OP eventuell nicht durchgeführt werden. Die Entscheidung wird individuell getroffen.

Zusätzlich verweisen Ärzte auf einige Faktoren, die während oder nach der Operation das Risiko für Komplikationen erhöhen. Inwiefern diese Kriterien zu einem Ausschluss der Tumoroperation führen, müssen Arzt und Patient im Einzelfall gegeneinander abwägen. Risikosteigernde Komponenten sind:

  1. Unverträglichkeitsreaktionen auf Narkosemittel
  2. erhöhte Infekt- und Infektionsanfälligkeit
  3. reduzierte Belastbarkeit
  4. starkes Übergewicht
  5. Rauchen
  6. höheres Alter
  7. Alkoholkonsum
  8. Untergewicht bzw. Mangelernährung
  9. Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf-System, Leber- oder Nierenschäden, Bluthochdruck, Diabetes, Asthma, Allergien)

Einen Großteil dieser Risiken können Ärzte eindämmen, indem sie entsprechende Pharmazeutika verabreichen. Möglicherweise muss die Operation auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, um das Wohlbefinden von Patient oder Patientin zu steigern.

Risiken der Krebsoperation

Die Risiken der Krebs-OP hängen von der Krebserkrankung und dem individuellen Allgemeinzustand der Betroffenen ab. Generell stellen Ärzte schon vor der Operation anschaulich dar, dass nahezu jede Operation ein erhöhtes Thromboserisiko ist, das Blutgerinnsel verursachen kann. Lösen sich die Gerinnsel ab, entstehen an den Lungengefäßen schlimmstenfalls Verschlüsse. Eine Lungenembolie entsteht. Für an Krebs erkrankte Patienten und Patientinnen besonders problematisch: diese Personengruppe ist generell wesentlich thrombosegefährdeter als andere Menschen. Zur Minimierung des Risikos erhalten Patienten deshalb Kompressionsstrümpfe, die strikt nach Anweisung zu tragen sind. Außerdem legen Fachärzte nahe, sich nach dem Eingriff so früh wie möglich wieder zu bewegen. Häufig verabreichen Ärzte nach den Tumoroperationen blutverdünnende Arzneimittel, die über eine Spritze in die Bauchhaut injiziert werden. Die Dauer dieser thrombosevorbeugenden Maßnahme richtet sich nach individuellen Risikofaktoren sowie der Eingriffsform.

Atmen Betroffene nach der Tumoroperation für längere Zeit besonders flach und liegen sie zu lange im Bett, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Lungenentzündung. Bewegung ist wichtig. Deshalb werden operierte Personen in einem frühen Stadium nach der OP durch Therapeuten unterstützt, um sich zu bewegen und Sekret leichter abzuhusten. Patienten mit einer geschädigten Lunge erhalten eventuell ein Arzneimittel, um die Luftwege zu erweitern.

Nach der Tumoroperation: postoperative Schritte

Nach der Operation werden die Patienten und Patientinnen in einem Aufwachraum überwacht, bis sich der Kreislauf stabilisiert hat. Die Dauer dieses Aufenthalts hängt von verschiedenen Faktoren wie der Komplexität der chirurgischen Eingriffe ab. Die Art der Nahrungsaufnahme nach der OP wird ebenfalls durch den Umfang bestimmt. Vor allem bei größeren Eingriffen dauert es zum Teil mehrere Tage, bis Patienten wieder feste Nahrung einnehmen dürfen. Das Trinken von Tee oder Wasser ist zumeist schon eher gestattet. Die nachfolgenden Nachsorgemaßnahmen wirken sich positiv auf den Heilungsprozess aus:

  1. erster Verbandswechsel nach ein bis zwei Tagen (falls keine Infektion, Nachblutungen oder außergewöhnlich starke Schmerzen auftreten)
  2. tägliche bzw. regelmäßige Kontrolle und Versorgung der OP-Wunden
  3. Entfernung von Drainageschläuchen wenige Tage nach der Operation
  4. Beseitigung von Fäden oder Wundklammern nach ein bis zwei Wochen
  5. im Bedarfsfall Nachbetreuung durch Angehörige
  6. Anschlussrehabilitation (bei Bedarf)

Vor- und Nachteile einer Tumoroperation

Erachten Ärzte eine Tumoroperation als notwendig, sollten Betroffene sich unbedingt für den Eingriff entscheiden. Operationen an einem Tumor können Leben retten oder die Lebensqualität massiv erhöhen. Als problematisch werden nur die Patienten mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko eingestuft:

Vorteile

  • Tumoroperation dient der Diagnostik oder Beseitigung eines Tumors
  • verschiedene Optionen durch mehrere Anästhesieverfahren
  • einige Eingriffe sind stationär oder ambulant durchführbar
  • Tumoroperationen können Lebensqualität deutlich verbessern oder zur Heilung der Krebserkrankung beitragen

Nachteile

  • häufig ist Tumoroperation nur einer von mehreren Behandlungsschritten
  • OP ist keine Garantie auf Heilung
  • Gegenanzeigen schließen Krebsoperation aus
  • Nachsorgemaßnahmen erstrecken sich möglicherweise über mehrere Monate oder Jahre

Häufige Fragen zum Thema Tumoroperation

Welche Verfahren gibt es bei einer Tumoroperation?

Das Spektrum reicht von der Biopsie über Vereisung oder Abtragung mit einer Drahtschlinge und kleine Schnitte bei oberflächlichen Veränderungen bis zur Schlüssellochchirurgie, zur teilweisen oder vollständigen Entfernung eines Organs samt angrenzendem Gewebe. Sehr häufig werden auch Lymphknoten entfernt, weil sie bei vielen Krebsformen zuerst von Metastasen befallen werden.

Wird immer geschnitten?

Nein. Kleinere Eingriffe erfolgen minimal-invasiv über ein oder wenige kleine Schnitte, durch die Kamera und Miniatur-Instrumente eingeführt werden. Bei einer Darmspiegelung oder der Entfernung von Darmpolypen ist überhaupt kein Hautschnitt nötig. Entscheidend ist aber immer, ob sich das Tumorgewebe vollständig entfernen lässt.

Welche Betäubung kommt zum Einsatz?

Das hängt vom Schweregrad des Eingriffs und vom Allgemeinzustand ab. Kleine Eingriffe wie eine Polypenentnahme kommen mit Schmerz- oder Beruhigungsmitteln aus, Punktionen und kleine Schnitte mit einer örtlichen Betäubung. Dazu kommen die Regionalanästhesie und die Vollnarkose als Kurzzeit-, Masken-, Larynxmasken- oder Intubationsnarkose.

Welche Voruntersuchungen sind nötig?

Je nach Vorerkrankungen und Risikofaktoren gehören dazu eine Kontrolle der Lunge, die Bestimmung von Blutgruppe und Blutzucker, ein Blutgerinnungstest, die Prüfung von Nieren- und Leberfunktion sowie die Kontrolle von Blutdruck und Herz-Kreislauf-System per EKG oder Echokardiografie. Sie finden in der Woche oder am Tag vor dem Eingriff statt.

Worüber muss ich den Arzt informieren?

Über Vorerkrankungen und frühere Probleme bei Operationen, über Allergien und Unverträglichkeiten sowie Stoffwechsel-, Lungen- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ebenso wichtig sind ehrliche Angaben zu Nikotin- und Alkoholkonsum und zu allen regelmäßig eingenommenen Medikamenten.

Wann wird von einer Operation abgeraten?

Bei sehr schlechtem Allgemeinzustand oder massiven Vorerkrankungen wie starker Blutungsneigung oder bedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Risiko erhöhen außerdem Unverträglichkeiten gegen Narkosemittel, Infektanfälligkeit, starkes Über- oder Untergewicht, Rauchen, Alkohol und höheres Alter. Wird nicht operiert, kommen Chemotherapie oder Bestrahlung in Betracht.

Warum ist Bewegung nach der Operation so wichtig?

Weil Krebspatienten ohnehin stärker thrombosegefährdet sind und fast jede Operation das Risiko für Blutgerinnsel erhöht, die eine Lungenembolie auslösen können. Deshalb gibt es Kompressionsstrümpfe, blutverdünnende Spritzen in die Bauchhaut und die Aufforderung, sich früh wieder zu bewegen. Flaches Atmen und langes Liegen erhöhen zudem das Risiko einer Lungenentzündung.

Wie geht es nach der Operation weiter?

Zuerst folgt der Aufwachraum, bis der Kreislauf stabil ist. Der erste Verbandswechsel erfolgt nach ein bis zwei Tagen, Drainageschläuche kommen wenige Tage später heraus, Fäden oder Wundklammern nach ein bis zwei Wochen. Nach größeren Eingriffen dauert es mehrere Tage bis zur festen Nahrung, Tee oder Wasser sind meist früher erlaubt. Bei Bedarf schließt sich eine Anschlussrehabilitation an.