Septoplastik (Nasenscheidewand Operation)

Septoplastik (Nasenscheidewand Operation) - endlich tief durchatmen

Die Septoplastik (Nasenscheidewand Operation) ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der Nasenscheidewand. Die Nasenscheidewand kann durch Schiefstellung Probleme bei der Nasenatmung hervorrufen. Dadurch kommt es zu häufigen Entzündungen im Bereich der Nase und der Nasennebenhöhlen. Durch eine Ausrichtung der Nasenscheidewand kann man die freie Nasenatmung ermöglichen. Aus optischen Gründen setzt man eine Begradigung der Nasenscheidewand auch ein, um eine offensichtlich schiefe Nase zu richten.

Wer Probleme mit der Nasenatmung hat, leidet häufig unter chronischem Schnupfen, Asthma oder chronischen Entzündungen der Atemwege. Diese Beschwerden sollen durch den Eingriff gelindert werden oder ganz zum Stillstand kommen. Die Operation aus kosmetischen Gründen dient zusätzlich einer optischen Aufwertung der Nase im Gesichtsbereich. Voruntersuchungen die durchgeführt werden, sind die ORL Untersuchung (Otorhinolaryngologe) durch einen Spezialisten, eventuell erfolgt auch eine Endoskopie vom durchführenden Operateur.

Die Septoplastik (Nasenscheidewand Operation) kann nach zwei verschiedenen Methoden ausgeführt werden. Die „offene Methode“ hinterlässt eine kleine, sichtbare Narbe, die „geschlossene Methode“ wird ohne sichtbare Narbe durchgeführt. Verschiedene Techniken die zum Einsatz kommen, können der Bruch des Nasenbeins, das Ausschälen des Knorpels oder spezielle Schnittverfahren sein. Das Septum wird zum Schuss in begradigter Form wieder befestigt und angenäht. Ziel der Operation ist, die Nasenscheidewand geradlinig in der Nasenmitte zu fixieren und die freie Nasenatmung herzustellen.

Schwellungen können durch Kühlung reduziert werden

Nach der Operation wird für zwei bis drei Tage eine Tamponade zur Fixierung des Septums in der Nase angelegt. Aus dem Krankenhaus wird man etwa nach zwei bis fünf Tagen entlassen, am dritten und vierten Tag müssen aber in jedem Fall noch Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Direkt nach dem Eingriff können durch Kühlung Schwellungen reduziert werden, außerdem ist körperliche Schonung für die ersten Tage angeraten. Die Fäden werden am zehnten bis vierzehnten Tag gezogen. Arbeitsfähig ist man gewöhnlich nach vierzehn Tagen, Sport sollte frühestens nach drei Wochen wieder betrieben werden.

Die Septoplastik stellt so in der Regel die freie Nasenatmung her, dadurch können Entzündungen oder Asthma im Nasenraum gestoppt werden. Durch einen kosmetisch ausgerichteten Eingriff kann darüber hinaus die harmonische Platzierung der Nase in der Gesichtsmitte erzielt werden. Im Allgemeinen ist ein Erfolg anzunehmen, wenn sich die Atmung des Patienten subjektiv verbessert hat.

Die Kosten der Korrektur liegen im Durchschnitt bei 500 bis 700 Euro, sie werden von der Krankenkasse übernommen, wenn nachweislich eine funktionelle Störung des Septums besteht.