Penisverdickung (Penis-Augmentation)

Eine Penisverdickung: für ein erfülltes Sexleben

Viele Männer haben Zweifel an der Attraktivität ihrer Genitalien. Dem einen ist der eigene Penis zu lang. Der andere Mann wünscht sich einen dickeren Penis. All diese Wünsche können in der heutigen Schönheitschirurgie erfüllt werden. Fühlen sich Männer „unter der Gürtellinie“ unattraktiv, hegen sie häufig Selbstzweifel. Sexuelle Beziehungen mit Partnerinnen oder Partnern werden beeinträchtigt. All diesen Problemen wirkt eine Penisverdickung entgegen.

Eine Penisverdickung: was ist das?

Bei einer Verdickung des Penis – medizinisch auch als Penis-Augmentation bekannt - wird der Umfang des männlichen Glieds gesteigert. Mediziner betonen, dass bei einem Eingriff eine Erweiterung des Umfangs um bis zu vier Zentimeter ermöglicht wird.

Die Erfolgsaussichten der Behandlung

Eine Penisverdickung trägt in hohem Maße dazu bei, die physische Attraktivität eines Mannes zu steigern. Das Selbstbewusstsein der Patienten erhöht sich. Dieser Effekt wirkt sich auch positiv auf das soziale Umfeld der Männer – insbesondere auf die Partnerschaften – aus. Ein weiterer Vorteil der Behandlung besteht darin, dass der operierte Penis auch in enger Bekleidung optisch größer und voluminöser wirkt.

Methoden für eine Verdickung des Penis

In der medizinischen Praxis gibt es unterschiedliche Methoden für eine Penis-Augmentation. Diese verschiedenen Verfahren hängen von der Beschaffenheit des männlichen Geschlechtsteils sowie den Vorstellungen der Patienten ab.

Penisverdickung mit Eigenfett

Nehmen Fachärzte für Urologie Verdickungen des Penis mit Eigenfett vor, greifen Mediziner und Patient auf körpereigenes Gewebe zurück. Die Augmentation bewirkt eine Erweiterung des Penisumfangs um bis zu vier Zentimeter. Im Gegenzug erhöht sich die Penislänge im nicht erigierten Zustand auf bis zu zwei Zentimeter. Normalerweise entnimmt der behandelnde Chirurg das Fettgewebe vom Bauch oder der Oberschenkelinnenseite. Hat der Facharzt das körpereigene Fett entfernt und aufbereitet, wird das Gewebe anschließend durch spezielle Kanülen unter der Penishaut injiziert. Die Schwierigkeit dieser Vorgehensweise besteht darin, dass nach vollzogener Heilung ein gleichmäßiges Resultat entsteht. Um komplett anzuwachsen, benötigt das Fettgewebe ungefähr fünf Wochen.

Penisverdickung nach dem Dermal Graft-Prinzip

Das Dermal Graft-Prinzip ist eine Alternative zur Fetteinspritzung. Bei diesem Verfahren entnimmt ein Operateur einzelne Fettgewebeteile von der unter dem Po befindlichen Falte am oberen Beinende. Diese Gewebestreifen platziert der Mediziner im Anschluss unter der Penishaut.

Penisverdickung mit Hyaluronsäure

Zunehmend haben sich auch den Penis verdickende Maßnahmen mit Hyaluronsäure bewährt. Diese Methode hat sich insbesondere bei kombinierten Verfahren mit Penisverlängerungen durchgesetzt. Dieser Behandlungsansatz ist ein minimal-invasiver Eingriff, der die Größe sowie Form des männlichen Geschlechtsteils auf schonende Weise anpasst. Der Vorteil der Therapiemethode besteht darin, dass die Dicke des männlichen Glieds sanft und ohne chirurgische Risiken angepasst wird. Dementsprechend gilt die Penis-Augmentation mit Hyaluronsäure als wirkungsvolle Alternative zu einer OP. Einziges Manko: Die Hyaluronsäure wird schrittweise vom Körper abgebaut. Deshalb ist der Effekt der Penisverdickung mit dieser Methode auf ungefähr sechs bis zwölf Monate begrenzt.

Penisverdickung mit Prothesen

Eine Penis-Augmentation mit Prothesen ist zwar eine theoretische Option, wird allerdings nur von den wenigsten Männern beansprucht. Fällt die Wahl dennoch auf ein Einsetzen der Implantate, wird die Prothese chirurgisch in das männliche Geschlechtsteil eingebracht. Die Prothese ist in der Lage, eine Versteifung des Penis herbeizuführen und ist dadurch für den Geschlechtsverkehr anwendbar. Weil das Implantat in erster Linie für eine Beseitigung von Erektionsstörungen in Frage kommt, spielt auch diese Methode bei einer Behandlung von Penisverdickungen nur eine untergeordnete Rolle.

Diese Nachsorgemaßnahmen begünstigen den Heilprozess

Um einen optimalen Heilungsverlauf zu gewährleisten, wird jedem operierten Mann angeraten, sich exakt an den Anweisungen des behandelnden Arztes zu orientieren. Wer alle Nachsorgemaßnahmen beherzigt, profitiert von einem positiven Operationsverlauf. In den ersten sechs Wochen sollten sich Patienten an diese Maßnahmen halten:

Weiterhin sollten Männer ihren Genitalbereich für ein halbes Jahr keiner starken Sonneinstrahlung aussetzen. Mediziner raten ebenfalls zu einem kompletten Verzicht auf Solariumsbesuche. Übermäßige UV-Strahlung kann auf der behandelten Haut Pigmentstörungen auslösen.

Risiken des Eingriffs

Die Risiken, die diese Penisvergrößerung erzeugt, sind relativ begrenzt. Allerdings sollten sich betroffene Männer vor Augen führen, dass individuelle Faktoren wie Vorerkrankungen, die physische Konstitution sowie die persönliche Lebensführung zur Minimierung oder Steigerung der Risiken beitragen. Folgende Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff ausgeschlossen.

Halten diese gesundheitlichen Beschwerden länger an, ist es notwendig, den behandelnden Arzt zu konsultieren. Asymmetrien sind bei Penisverdickungen die Ausnahme. Dennoch ist ein minimales Risiko für diese Behandlungsfolge gegeben.

Der Kostenumfang einer Verdickung des männlichen Glieds

Ein Facharzt für Urologie, der die medizinischen Maßnahmen normalerweise durchführt, berechnet für eine chirurgische Penisverdickung etwa 3.000 bis 4.000 Euro. Die Differenzen zwischen den Preisen hängen in erster Linie von der Wahl der Klinik bzw. des Mediziners ab. Entscheiden sich betroffene Männer für eine Kombinationsbehandlung mit einer Penisvergrößerung, erhöhen sich die Kosten auf etwa 6.000 bis 7.000 Euro.

Kosten für andere Behandlungsansätze wie Eigenfettanwendungen oder Unterspritzungen mit Hyaluronsäure sind deutlich preiswerter. Allerdings ist der Wirkungsgrad der Eingriffe auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt.

Wer übernimmt die Kosten für eine Penisverdickung?

Die Kostenübernahme hängt eindeutig davon ab, aus welchem Grund die Operation bzw. Behandlung vorgenommen wird. Ist der Beweggrund der Penis-Augmentation rein subjektiver und ästhetischer Natur, widersprechen gesetzliche sowie private Krankenversicherungen der Kostenübernahme im Normalfall. Ist die Behandlung hingegen medizinisch erforderlich, tragen Krankenkassen normalerweise den kompletten oder einen partiellen Anteil der Kosten. Dieser Fall tritt beispielsweise bei den Männern ein, die an einem Mikropenis leiden.

Generell sollten Patienten darauf achten, dass sie alle erforderlichen Formalitäten für eine etwaige Kostenübernahme vor der Behandlung abklären. Somit vermeiden Krankenversicherung und Betroffene, dass nach der Durchführung medizinischer Verfahren Unstimmigkeiten zur Kostenfrage auftreten.

Vor- und Nachteile der Penis-Augmentation im Überblick

Eine erfolgreich verlaufende Penisverdickung ist für viele betroffene Männer eine große Erleichterung. Nimmt der Penis die gewünschte Form und Funktion an, ist dieser Zustand eine Bereicherung für das eigene Wohlbefinden und Sexualleben. Allerdings sind einzelne Behandlungsansätze mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen verbunden. Ein weiterer Wehrmutstropfen ist die Kostenübernahme, die nicht zwangsläufig über Krankenversicherungen erfolgt.

Vorteile

  • Wahlmöglichkeiten aus unterschiedlichen Behandlungsmethoden
  • dauerhafte Resultate nach chirurgischen Maßnahmen
  • bei medizinischer Notwendigkeit tragen Krankenkassen die Behandlungskosten
  • verbessertes Selbstwertgefühl

Nachteile

  • ohne medizinische Notwendigkeit müssen Patienten Kostenaufwand selbst tragen
  • operative Maßnahmen sind mit gewissen Risiken verbunden
  • Effekte bestimmter medizinischer Verfahren sind nicht von Dauer

Häufige Fragen zum Thema Penisverdickung (Penis-Augmentation)

Um wie viel lässt sich der Penis verdicken?

Der Umfang lässt sich um bis zu vier Zentimeter erweitern. Häufig wird der Eingriff mit einer Penisverlängerung kombiniert, weil die Mischung aus beidem ein harmonischeres Erscheinungsbild ergibt.

Wie funktioniert die Verdickung mit Eigenfett?

Der Chirurg entnimmt Fettgewebe meist vom Bauch oder der Oberschenkelinnenseite, bereitet es auf und spritzt es über spezielle Kanülen unter die Penishaut. Der Umfang wächst um bis zu vier Zentimeter, im nicht erigierten Zustand die Länge um bis zu zwei Zentimeter. Bis das Gewebe vollständig angewachsen ist, vergehen etwa fünf Wochen.

Welche Alternativen gibt es?

Beim Dermal-Graft-Prinzip entnimmt der Arzt Fettgewebestreifen aus der Falte unterhalb des Gesäßes und platziert sie unter der Penishaut. Hyaluronsäure ist ein minimal-invasiver Weg ohne chirurgische Risiken. Prothesen kommen vor allem bei Erektionsstörungen zum Einsatz und spielen bei der Verdickung nur eine untergeordnete Rolle.

Wie lange hält das Ergebnis?

Chirurgische Maßnahmen liefern dauerhafte Resultate. Eigenfett baut der Körper nach einigen Monaten wieder ab, Hyaluronsäure wirkt etwa sechs bis zwölf Monate.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

In den ersten sechs Wochen Zug, Reibung und Druck im operierten Bereich vermeiden, keinen Sport treiben und auf Geschlechtsverkehr verzichten. Ein halbes Jahr lang sollte der Genitalbereich keiner starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, Solarium ist ganz zu meiden, weil UV-Strahlung Pigmentstörungen auslösen kann.

Warum ist frühe Belastung riskant?

Weil sich die Wunde oberflächlich zwar schnell schließt, das darunterliegende Gewebe aber noch instabil ist. Zu frühe Belastung kann die Wunde wieder aufreißen lassen oder zu verstärkter Narbenbildung führen.

Welche Komplikationen sind möglich?

Leichte Blutergüsse, Schwellungen, Wundheilungsstörungen bei mangelnder Hygiene sowie Sensibilitätsstörungen des Glieds. Halten die Beschwerden länger an, gehört man zum Arzt. Asymmetrien sind die Ausnahme, ein minimales Risiko besteht aber.

Was kostet eine Penisverdickung?

Chirurgisch etwa 3.000 bis 4.000 Euro, je nach Klinik und Arzt. Kombiniert mit einer Penisverlängerung steigen die Kosten auf rund 6.000 bis 7.000 Euro. Eigenfett und Hyaluronsäure sind günstiger, wirken aber nur begrenzte Zeit. Bei rein ästhetischen Gründen zahlen die Kassen nicht, bei medizinischer Notwendigkeit wie einem Mikropenis in der Regel schon.