Reiterhosen entfernen

Schlanke straffe Beine für Frauen: dank einer Entfernung der „Reiterhosen“

Von Reiterhosen ist bei Fetteinlagerungen an den äußeren Seiten der Oberschenkel einer Frau die Rede. Dieser vermeintliche Schönheitsmakel basiert zumeist auf einer genetischen Veranlagung, die zu einer vermehrten Bildung von Fettdepots in diesem Bereich führt. Problematisch ist, dass sich diese Fetteinlagerungen durch Sport oder gezieltes Training auch nur begrenzt bekämpfen lassen. Die logische Konsequenz: betroffene Frauen leiden aufgrund der Fettpolster an einem geringen Selbstwertgefühl, das sich maßgeblich auf alle Lebenslagen auswirkt. Der letzte Ausweg ist es deshalb für viele betroffene Frauen, die Reiterhosen bzw. Cellulite chirurgisch entfernen zu lassen.

Reiterhosen entfernen: wie funktioniert das?

Das Ziel einer Beseitigung der Reiterhosen besteht darin, den Oberschenkeln eine symmetrische, gleichmäßige Form zu verleihen. Die Konturen der Oberschenkel werden an die Proportionen des weiblichen Körpers angepasst. Dieser Vorsatz wird erreicht, indem die überschüssigen Fettzellen bewusst entfernt werden. Für diesen Eingriff stehen drei unterschiedliche Methoden zur Wahl, die von individuellen Voraussetzungen der Patientinnen, dem Umfang überschüssiger Fettzellen sowie den Vorstellungen der Chirurgen abhängen. Zur Durchführung der Behandlung der Fettpölsterchen sollten sich Frauen stets an einen Facharzt für plastische oder ästhetische Chirurgie wenden.

Vorbereitende Maßnahmen

Bevor die chirurgischen Eingriffe vorgenommen werden, müssen Arzt und Patientin ein Beratungsgespräch führen. Dieser Termin verfolgt den Zweck, dass die Vorstellungen der Frauen sowie medizinische Möglichkeiten aufeinander abgestimmt werden. Die Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie nehmen Untersuchungen vor, um die passende Behandlungsmethode auszuwählen. Unmittelbar vor der Operation markieren Ärzte mit einem Filzstift die Stellen der Oberschenkel, an denen Fett entnommen werden soll. Diese Markierungen werden mit dem Ziel vorgenommen, ein harmonisches und symmetrisches Gesamtbild zu erlangen.

Die Behandlung: Methoden im Überblick

Um Reiterhosen zu entfernen, differenzieren Schönheitschirurgen zwischen drei verschiedenen Methoden:

  1. Liposuktion: Fettabsaugung
  2. Liposculpture: Auslösung von Fettzellen über Ultraschall
  3. Injektionslipolyse: Einschmelzen von Fettzellen

Ausschlaggebende Komponenten für die Wahl einer geeigneten Methode sind Mengen an überschüssigen Fettzellen, präferierte Vorstellungen der Operateure sowie individuelle Gegebenheiten der Patientinnen.

Liposuktion

Bei einer Liposuktion nehmen Mediziner eine klassische Fettabsaugung vor. Bei diesem Verfahren wird Kochsalzlösung in die Fettzellen injiziert, die aufgrund der Lösung leicht aufschwemmen und anschließend abgesaugt werden. Da die Injektion entzündungshemmende sowie schmerzstillende Wirkstoffe enthält, wird eine Liposuktion maximal mit lokaler Anästhesie durchgeführt. Die Liposuktion ist die am häufigsten angewendete Methode, um die Fettpolster absaugen zu lassen.

Liposculpture

Die Besonderheit der Verfahrensweise bei dieser Therapieform besteht darin, dass das überschüssige Fettgewebe via Ultraschall behandelt wird. Per Ultraschall werden Wellen mit niedrigen Frequenzen ins Fettgewebe übertragen, die die Fettzellen in diesen Bereichen auslösen. Daraufhin werden die Fettzellen vom Körper abgestoßen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, dass der Eingriff keiner Nachsorge bedarf. Schließlich ist eine Liposculpture kein chirurgisches Verfahren.

Injektionslipolyse

Die Injektionslipolyse ist den meisten Patientinnen vermutlich als Fett-Weg-Spritze bekannt. Bei dieser Behandlung verursacht eine injizierte Flüssigkeit das Schmelzen der Fettzellen. In Abhängigkeit des Ausmaßes der die Reiterhosen verursachenden Fettzellen bedarf es mehrerer Sitzungen im Abstand einiger Wochen, bis das gewünschte Resultat erzielt wird. Je umfänglicher die zu entfernenden Fettmengen sind, umso mehr Sitzungen sind notwendig.

Hinweise zur Nachsorge

Die Nachsorge hängt in erster Linie von der gewählten Behandlungsmethode ab. So ist es bei der Liposuktion sowie Injektionslipolyse notwendig, das behandelte Gewebe zur Unterstützung des Heilungsprozesses für mindestens ein oder zwei Wochen mit einem Mieder zu versorgen. Weiterhin sollten Patientinnen innerhalb des gleichen Zeitraums auf sportliche Aktivitäten sowie anderweitige körperliche Anstrengungen verzichten.

Die Nachsorge nach einer Liposculpture gestaltet sich wie folgt:

  1. Durch schonenden Behandlungsansatz wird überschüssiges Fettgewebe über einen längeren Zeitraum vom Körper abgebaut.
  2. Resultat des Eingriffs ist erst nach entsprechender Wartezeit sichtbar.
  3. Die Behandlung bedarf keiner besonderen Nachsorgemaßnahmen.
  4. Je nach Bedarf ist dieses Verfahren einfach wiederholbar.

Welche Risiken kann eine Beseitigung von Reiterhosen auslösen?

Weil die Lipolyse sowie Liposuktion in die Kategorie invasiver medizinischer Techniken fallen, sind gewisse Risiken bei diesen Verfahren nicht auszuschließen. Folgende Komplikationen treten relativ häufig in Verbindung mit einer Entfernung von Reiterhosen auf:

Allerdings sollten diese Unannehmlichkeiten bei normalem Heilungsverlauf nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Im Regelfall sind nach der Oberschenkelstraffung keine größeren Folgeschäden zu befürchten. Es sei denn, Behandlungsfehler sind aufgetreten. In seltenen Fällen müssen Patientinnen daher mit diesen Komplikationen rechnen:

Was kostet es, Reiterhosen entfernen zu lassen?

Die Kosten unterscheiden sich von Verfahren zu Verfahren. Beim direkten Vergleich aller drei Methoden ist die Liposuktion mit einem Durchschnittspreis von 2.000 Euro mit dem höchsten Kostenaufwand verbunden. Dafür müssen Patientinnen zur Inanspruchnahme dieser Therapie nur eine Behandlung einplanen. Im Gegensatz dazu sind für die Liposculpture normalerweise mindestens zwei Sitzungen nötig, die pro Anwendung mit etwa 300 Euro berechnet werden. Zudem müssen Frauen auch für die Injektionslipolyse mehrere Sitzungen in Kauf nehmen. Bei diesem Eingriff müssen Betroffene für die erste Sitzung etwa 500 Euro sowie für jede Folgesitzung ungefähr 200 Euro einplanen. Maßgebliche Komponenten zur Bildung des Preises sind das Renommee des ausgewählten Arztes sowie der Klinik, die verwendete Technik sowie die Wahl der Methode.

Die klassischen Formen der Reiterhosen gehen mit keinerlei gesundheitlichen Einschränkungen einher. Weil die Fettdepots im Normalfall mit keiner medizinischen Notwendigkeit verbunden sind, beteiligen sich Krankenkassen gewöhnlich nicht an den Behandlungskosten.

Vor- und Nachteile

Leiden Frauen an überschüssigem Fettgewebe an den Außenseiten der Oberschenkel, ist die Reiterhosenbeseitigung eine vielversprechende Methode. Auswahlmöglichkeiten aus unterschiedlichen Therapieansätzen sowie geringe Risiken für Komplikationen sind deutliche Argumente für den Eingriff. Dennoch sollte die Entscheidung für die Behandlung gut durchdacht sein.

Vorteile

  • Patientinnen können aus unterschiedlichen Behandlungsmethoden wählen
  • vergleichsweise geringe medizinische Risiken
  • überschaubare Kosten (bei einigen Verfahren)
  • sehr gute Erfolgschancen
  • Nachsorgemaßnahmen beschränken sich auf ein Minimum

Nachteile

  • Kosten werden nicht von Krankenversicherungen getragen
  • bei einigen Behandlungen sind zur Erzielung eines zufriedenstellenden Ergebnisses mehrere Sitzungen nötig

Häufige Fragen zum Thema Reiterhosen entfernen

Woher kommen Reiterhosen?

Von Fetteinlagerungen an den äußeren Oberschenkelseiten, meist aufgrund einer genetischen Veranlagung zu vermehrten Fettdepots in diesem Bereich. Problematisch ist, dass sich diese Einlagerungen durch Sport oder gezieltes Training nur begrenzt bekämpfen lassen.

Welche Verfahren gibt es?

Die Liposuktion, also die klassische Fettabsaugung, die Liposculpture, bei der Ultraschall die Fettzellen auslöst, und die Injektionslipolyse, bekannt als Fett-Weg-Spritze. Welche Methode passt, hängt von der Menge des überschüssigen Fettgewebes, den individuellen Voraussetzungen und den Vorstellungen des Operateurs ab.

Wann kommt welche Methode in Frage?

Die Liposuktion vor allem bei großen Mengen überschüssigen Fettgewebes, sie erfolgt in einer Sitzung unter höchstens örtlicher Betäubung. Die Liposculpture eignet sich ebenfalls für größere Mengen und ist beliebig wiederholbar. Die Injektionslipolyse empfehlen Fachärzte bei kleinen bis mittleren Fettmengen.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Bei der Liposuktion genügt eine Behandlung. Für die Liposculpture sind normalerweise mindestens zwei Sitzungen nötig, bei der Injektionslipolyse je nach Fettmenge mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen.

Wie sieht die Nachsorge aus?

Nach Liposuktion und Injektionslipolyse gehört ein bis zwei Wochen ein Mieder getragen, im selben Zeitraum sollte auf Sport und körperliche Anstrengungen verzichtet werden. Die Liposculpture braucht keine besondere Nachsorge, weil der Körper das Fettgewebe über längere Zeit selbst abbaut, das Ergebnis zeigt sich entsprechend später.

Welche Risiken bestehen?

Häufiger sind Schwellungen, leichte Hämatome und kleine Blutungen, die bei normalem Verlauf nach wenigen Tagen verschwinden. Selten kommt es zu ungleichmäßigen Ergebnissen an den Oberschenkeln oder, bei der Liposculpture, zu Verletzungen durch falsche Bedienung des Ultraschallgeräts.

Was kostet die Behandlung?

Die Liposuktion liegt bei durchschnittlich 2.000 Euro, dafür genügt eine Sitzung. Die Liposculpture kostet etwa 300 Euro pro Anwendung bei mindestens zwei Sitzungen. Bei der Injektionslipolyse sind rund 500 Euro für die erste und etwa 200 Euro für jede weitere Sitzung einzuplanen. Die Kassen zahlen in der Regel nicht.