Eine Oberarmstraffung für ein harmonisches Gesamtbild des Körpers

Wer großen Wert auf ein jugendliches Äußeres mit einem gut proportionierten Erscheinungsbild legt, schenkt den Armen gewiss besondere Beachtung. Zeichnen sich die Oberarme durch hängende schlaffe Haut aus, ist das Gesamtbild massiv gestört. Eine starke Gewichtsreduktion oder schlaffes Bindegewebe sind wichtige Gründe, die zur Hauterschlaffung am Oberarm führen. Doch was tun, um das harmonische Gesamtbild des Körpers wieder herzustellen? Für diesen Fall ist eine Oberarmstraffung eine vielversprechende Methode, um Betroffenen zu einem neuen Lebensgefühl zu verhelfen.

Eine Oberarmstraffung: was ist das?

Eine Oberarmstraffung ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fettgewebe entfernt sowie erschlaffte Haut gestrafft wird. Ein Operateur formt den Oberarm während der Behandlung neu. Nach der OP wirkt der Oberarm glatter, straffer und ebenmäßiger. Auf Wunsch ist es möglich, die Straffung mit einer Fettabsaugung bzw. einer sogenannten Fett-Weg-Spritze zu kombinieren. Diese zusätzlichen Behandlungsmethoden verfolgen den Zweck, hartnäckige Fettdepots deutlich zu minimieren.

Muss man für diese Behandlung bestimmte Kriterien erfüllen?

Straffungen des Oberarms kommen für die Männer und Frauen in Betracht, die an ihren Oberarmen unter hängender schlaffer Haut leiden. Verspüren die Betroffenen das Bedürfnis, diesen Zustand zu ändern und wieder ärmellose Bekleidung zu tragen, ist dieser Eingriff eine probate Methode. Ursachen für ein erschlafftes Oberarmgewebe sind genetische Veranlagungen oder eine schnelle Gewichtsabnahme. Günstigstenfalls leiden die Patienten und Patientinnen nicht unter Erkrankungen, die den Heilungsprozess erschweren. Deshalb ist Betroffenen mit diesen Krankheitsbildern von der Behandlung abzuraten:

  1. Venenstauung
  2. Blutgerinnsel (zum Beispiel Embolien oder Thrombosen)
  3. Gefäßkrankheiten

Tipp der Redaktion: Im Vorfeld ist es besonders wichtig, dass behandelte Personen realistische Erwartungen an das Ergebnis haben. Mit einer richtigen Aufklärung über das Behandlungsergebnis im Rahmen eines Vorgesprächs beugen Fachärzte einer Enttäuschung nach dem Eingriff vor.

In den Tagen vor der Operation sollten Betroffene keine Arzneimittel mit Blut verdünnender Wirkung einnehmen. Weil Alkohol sowie Nikotin die Wundheilung negativ beeinflussen, ist auch deren Konsum vor der chirurgischen Behandlung untersagt.

Der Verfahrensablauf der Straffung

Im Rahmen von Oberarmstraffungen können größere Mengen an Fettgewebe sowie ein massiver Hautüberschuss beseitigt werden. Dieser große Umfang hat jedoch relativ umfangreiche Hautschnitte sowie eine vermehrte Narbenbildung zur Folge.

Tipp der Redaktion: Dennoch ist die Narbenbildung bei der Korrektur unbedenklich. Ein Chirurg setzt die Schnitte an der Hinter- sowie Innenseite des Oberarms an. Hier führen Mediziner die Schnitte an der Oberarmmitte in Spindelform aus. Falls erforderlich, nehmen Operateure einen weiteren Schnitt an der Achselhöhle vor.

Der Hautschnitt sowie die Narbenbildung sind deutlich eingeschränkt, wenn sich der Fettanteil des Oberarms auf ein Minimum beläuft. Bei einem starken ausgeprägten Fettdepot ist die Straffung mit einer Fettabsaugung kombinierbar. Die klassische Vorgehensweise dieser Operation ist eine intravenöse Sezierung unter Vollnarkose. Einzelne Schritte der Oberarmstraffung führen Fachärzte wie folgt aus:

  1. Ein Chirurg markiert an den Achselhöhlen sowie Innenseiten des Oberarms die Areale, an denen die Schnitte vorgenommen werden sollen.
  2. Operateur beseitigt überschüssiges Hautgewebe sowie das darunter befindliche Fettgewebe.
  3. Arzt vernäht Wunde über eine kosmetische Naht.
  4. Mediziner legen eine Drainage in den Arm, die den Abfluss des Wundwassers begünstigt.

Die OP dauert etwa zwei Stunden an und ist in aller Regel mit einem relativ kurzen Klinikaufenthalt verbunden. Nach der Entlassung müssen Patienten und Patientinnen spezielle Nachsorgemaßnahmen beachten.

Hinweise zur postoperativen Pflege nach der Operation

Abhängig davon, wie viel Haut der behandelnde Mediziner entnehmen musste, legt der Arzt nach der Operation verschiedene Verbände an. Besonders wichtig ist ein eng um den Oberarm anliegender Verband, der in Form eines Druck- oder Tapeverbands besonders wirkungsvoll ist.

Tipp der Redaktion: Diese Verbände müssen regelmäßig fachmännisch gewechselt werden. Je nach Ausmaß der Straffung müssen Patienten die Verbände etwa zwei bis vier Wochen tragen.

Haben Ärzte die Verbände abgenommen, ist es wichtig, spezielle Salben auf die Körperpartien aufzutragen sowie Kleidungsstücke mit engen Ärmeln zu verwenden. Die Fäden ziehen Fachärzte nach etwa zwei bis drei Wochen. Folgende Maßnahmen beeinflussen den Heilungsprozess ebenfalls positiv:

  1. intensiver Sonnenschutz in den ersten drei Monaten (durch Auftragen von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor)
  2. einmonatiger Verzicht auf Vollbäder
  3. Duschen erst wieder nach einer Woche (mit spezieller Duschlösung)
  4. körperliche Schonung in den ersten Wochen nach dem Eingriff

Komplikationen des Eingriffs

Eine Straffung am Oberarm ist eine Operation, die stets gewisse Risiken birgt. Um mögliche Komplikationen weitgehend einzudämmen, ist die richtige Arztwahl extrem wichtig. Folgende Risiken treten nach dem chirurgischen Verfahren verhältnismäßig häufig auf:

  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Spannungs- bzw. Taubheitsgefühl an den Oberarmen
  • Narbenbildung

Bei klassischem Heilungsverlauf bilden sich die Rötungen und Schwellungen am Oberarm nach einigen Tagen zurück. Weil Chirurgen die Narben für gewöhnlich geschickt an versteckten Körperstellen platzieren, stellt dieses Gewebe nach der OP kein markantes optisches Problem dar.

Kosten einer Straffung der Oberarme

Es gibt keinen Festpreis, für den ein Schönheitschirurg eine Oberarmstraffung anbietet. Denn Aspekte wie die Wahl der Klinik, der Umfang der zu entfernenden Haut oder der Schwierigkeitsgrad der Behandlung wirken sich maßgeblich auf die Behandlungskosten aus. Die durchschnittlichen Preise für diesen Eingriff bewegen sich zwischen 2.000 sowie 6.000 Euro. Jedoch können Serviceleistungen wie Finanzaufwände für Vor- und Nachsorgeuntersuchungen den Kostenanteil erheblich steigern.

Tipp der Redaktion: Liegt der Erschlaffung der Haut des Oberarms keine Erkrankung oder Unfall zugrunde, ist eine Oberarmstraffung eine rein ästhetische Behandlung. Dementsprechend stimmen Krankenversicherungen keiner Kostenübernahme zu. Patienten und Patientinnen sind gezwungen, die Behandlungskosten selbst zu tragen.

Die richtigen Kontaktpersonen

Wenden sich Patienten an versierte und renommierte Fachärzte, ist eine wichtige Grundlage für eine Oberarmstraffung geschaffen. Deshalb wird Interessenten angeraten, ausschließlich Fachärzte für plastische Chirurgie oder Fachärzte für plastisch-ästhetische Chirurgie zu kontaktieren. Um die Aussichten auf hohe Behandlungserfolge zu steigern, sollten Operateure umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Oberarmstraffung nachweisen. Folgende Faktoren fließen ebenfalls in die Arztwahl ein:

  1. Vertrauensverhältnis zum Arzt
  2. Lage der Klinik
  3. Qualität der verwendeten medizinischen Utensilien
  4. Beachtung von Hygiene- und Sauberkeitsstandards

Erfüllen all diese Komponenten die Erwartungen der Betroffenen, können sich potentielle Patienten bedenkenlos in die Hände der Mediziner begeben.

Vor- und Nachteile der Oberarmstraffung

Eine Oberarmstraffung ist ein operativer Eingriff, der sich für die meisten Menschen auszahlt. Das Wohlbefinden in der eigenen Haut wird wesentlich gesteigert. Für viele Betroffene ist eine Korrektur der Proportionen an den Oberarmen wie ein Befreiungsschlag. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die gegen die Operation sprechen.

Vorteile

  • den Proportionen des Körpers angepasste Arme
  • jugendlicheres Erscheinungsbild
  • mit einer Fettabsaugung kombinierbar
  • deutlich verbessertes Wohlbefinden
  • dauerhaft anhaltende und langanhaltende Resultate

Nachteile

  • Narbenbildung lässt sich nicht vermeiden
  • Eingriff ist relativ risikobehaftet
  • vergleichsweise hoher Kostenaufwand (wird normalerweise nicht von Krankenkassen übernommen)
  • umfangreiche Nachsorgemaßnahmen