Tiefenschälkur für ein strahlendes Hautbild
Ein unebenes Hautbild ist für viele Menschen eine harte Belastungsprobe. Der alltägliche Blick in den Spiegel wird zur Tortur. Das eigene Selbstwertgefühl ist deutlich geschwächt. Vertuschen viele Personen etwaige Schönheitsmakel mit Make-Up, möchten andere Menschen zu wirksameren und drastischeren Maßnahmen greifen. Ein mögliches Verfahren zur Beseitigung von Verunreinigungen auf der Haut ist die Tiefenschälkur.

Was ist eine Tiefenschälkur?
Dieses Verfahren ist eine medizinisch bewährte Methode, bei der oberflächliche Hautschichten abgeschält werden. Das Resultat dieses Verfahrens ist ein reineres und strafferes Erscheinungsbild, das die Haut automatisch jünger erscheinen lässt. Vergleichbare Anwendungen sind chemische Peelings, Therapien mit Vitamin-A-Säure oder die Dermabrasion. Doch die Schälung basiert in den meisten Fällen ausschließlich auf pflanzlichen Bestandteilen.
Die Wirkung einer Tiefenschälkur
Die Besonderheit von diesem speziellen Peeling liegt darin, dass die auf der Haut aufgetragene Mischung nicht nach einer bestimmten Zeit wieder entfernt wird. Die Tiefenschälkur zieht im Laufe der Zeit komplett in die Haut ein. Einige Tage nach der Behandlung schält sich die Haut an den entsprechenden Körperstellen. Nach etwa einer Woche ist die Haut vollständig abgeschliffen. Die Epidermis sowie obere Schichten der Cutis haben sich regeneriert. Die Schälung bewirkt eine starke Durchblutung der behandelten Hautabschnitte, ohne dass die Haut übermäßig gerötet ist. Dadurch bedingt, verstärkt sich die Sauerstoffversorgung der Zellen. Als Folge dieses Prozesses treten unterschiedliche optische Verbesserungen auf der Haut ein.
Für welche Hauterkrankungen ist die Tiefenschälkur geeignet?
Die Behandlungsmethode hat sich bei folgenden Veränderungen des Hautbilds bewährt:
- Faltenbildung
- Hauterschlaffung in vielen Körperbereichen
- Narbenbildung (Narben werden durch Akne, Unfälle etc. verursacht)
- Erschlafftes Bindegewebe (beispielsweise bedingt durch Bildung von Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen oder Verlust der Elastizität der Haut)
- Großporige Haut
- Aufhellung von Hyperpigmentierungen
- Generelle Beseitigung von oberflächlichen Verunreinigungen der Haut

Der Ablauf der Behandlung
Die am häufigsten verwendete Form, die Green Peel Kräuter-Tiefenschälkur, hat sich in der Kosmetik bewährt.
Die Green Peel-Behandlung ist eine rein biologische Schälkur, bei der einzelne Bestandteile eines Pflanzen-Wirkstoffkomplexes effizient ineinander übergreifen. Die Gesamtheit der unterschiedlichen Inhaltsstoffe führt zu dem erwünschten Behandlungserfolg. Gestörte Vorgänge der Hautzellen werden durch die Kräuterschälkur reguliert. Alle Zutaten der Kräuter-Tiefenschälkur gedeihen auf ungedüngtem und gesundem Boden. Im Einzelnen umfassen die Kräutermischungen diese Gewächse.
Keines dieser Kräuter hat eine toxische Wirkung. Die Mischung verursacht lediglich eine stärkere Durchblutung, durch die Verunreinigungen der Haut effizient beseitigt werden.
Nach der Behandlung sollten Patienten, Patientinnen und Kosmetiker-Kunden nicht darauf verzichten, die Anregung der Hautfunktionen auch von innen zu unterstützen. Wer auf schädliche Genussmittel verzichtet sowie vermehrt vitaminreiche Lebensmittel oder spezielle Kräutertees zu sich nimmt, aktiviert den Regenerationsprozess.
Wie oft muss die Kräuterschälkur durchgeführt werden?
Unter Einhaltung festgelegter Pausen zwischen den einzelnen Behandlungen kann die Schälkur beliebig oft wiederholt werden. Natürlich sollte die Häufigkeit der Anwendungen den gewünschten Behandlungsergebnissen angepasst werden.
Potentielle Risiken und Komplikationen
Im Gegensatz zu vielen anderen schönheitschirurgischen oder kosmetischen Eingriffen reduzieren sich Risiken der Behandlung auf ein Minimum. Nehmen sich Betroffene die Hinweise der behandelten Ärzte oder Kosmetiker zu Herzen, müssen Patienten, Patientinnen oder Kunden mit keinerlei ernstzunehmenden Komplikationen rechnen. Allerdings sollten Personen nach einer Tiefenschälkur nicht vergessen, dass die Haut durch die Anwendung angegriffen ist und einer besonderen Pflege bedarf.
Die Schmerzen nach der Kur sollten maximal mit denen eines Sonnenbrands oder leichten Verbrühung vergleichbar sein. Treten stärkere Beschwerden auf, ist dringend die Konsultation bei einem Mediziner erforderlich.
Die Kosten der Anwendung
Die Tiefenschälkur ist eine rein kosmetische Behandlung. Dementsprechend wird die Behandlung nicht von Krankenkassen getragen. Wer sich dieser Anwendung unterziehen möchte, muss für die damit verbundenen Kosten selbst aufkommen. Pro Behandlung müssen Betroffene ein Budget von etwa 150 Euro einplanen. Einige Kosmetiker bieten die Behandlung sogar für Kosten im zweistelligen Bereich an.
Die richtigen Ansprechpartner
Eine Tiefenschälkur wird von folgenden Anbietern durchgeführt:
- Dermatologen
- Kosmetiker
- Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie
All diese Dienstleister verfügen über die notwendige Expertise, um die Schälung vorzunehmen. An erster Stelle des Entscheidungsprozesses sollte es für interessierte Personen stehen, sich für einen vertrauensvollen Anbieter zu entscheiden. Um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Preisunterschiede zwischen Kosmetikern oder Medizinern nur eine untergeordnete Rolle spielen. Viel wichtiger ist es einen Anbieter auszuwählen, der die nötige Kompetenz besitzt und Erfahrung im Umgang mit Tiefenschälkuren hat. Gern bieten Kosmetiker Kombinationspakete mit anderen kosmetischen Verfahren an, beispielsweise für die Fußpflege oder Mesotherapie.
Vor- und Nachteile der Behandlung
Beim Blick auf die Vor- und Nachteile der Kräuterschälkur wird deutlich, dass die Vorteile im Gegensatz zu den Nachteilen bei einer fachgerechten Anwendung deutlich überwiegen. Doch in Anbetracht der schonenden Verfahrensweise sollte Betroffenen auch bewusst sein, mit einer einmaligen Anwendung der Kur keine Wunder erwarten zu dürfen.
Vorteile
- Überschaubare Behandlungskosten
- Risiken sind bei sachgemäßer Anwendung auf ein Minimum beschränkt
- Behandlung mit natürlichen Wirkstoffen
- Behandelte Personen sind nach kürzester Zeit wieder gesellschaftsfähig
- Kompletter Verzicht auf chemische Substanzen
Nachteile
- Weniger effizient als umfangreichere Methoden der Hautbehandlung
- Krankenkasse übernimmt Behandlungskosten nicht
- Leichte Hautreizungen sind (weitestgehend) unvermeidbar
Häufige Fragen zum Thema Tiefenschälkur
Was ist eine Tiefenschälkur?
Ein Verfahren, bei dem oberflächliche Hautschichten abgeschält werden. Anders als beim klassischen Peeling wird die aufgetragene Mischung nicht wieder abgenommen, sondern zieht vollständig in die Haut ein. Nach einigen Tagen beginnt sich die Haut zu schälen, nach etwa einer Woche haben sich Epidermis und obere Schichten der Cutis regeneriert.
Bei welchen Hautproblemen hilft sie?
Bei Falten, erschlaffter Haut und erschlafftem Bindegewebe, bei Narben nach Akne oder Unfällen, bei großporiger Haut, bei Hyperpigmentierungen und bei oberflächlichen Verunreinigungen der Haut allgemein.
Was steckt in der Kräuterschälkur?
Bei der verbreiteten Green-Peel-Behandlung ein rein pflanzlicher Wirkstoffkomplex aus Calendula, Brennnessel, Arnica, Centella asiatica, Ackerschachtelhalm, Bockshornklee, Lindenblüten, Lavendel, Fang-Feng, Kamille, Johanniskraut und Melisse. Keines dieser Kräuter wirkt giftig, die Mischung regt vor allem die Durchblutung an.
Wie oft kann ich die Kur wiederholen?
Beliebig oft, sofern die festgelegten Pausen zwischen den Behandlungen eingehalten werden. Wie häufig sie sinnvoll ist, richtet sich nach dem angestrebten Ergebnis. Von einer einzelnen Anwendung sollte man keine Wunder erwarten.
Worauf muss ich nach der Behandlung achten?
Die Haut ist angegriffen und braucht besondere Pflege mit den empfohlenen Cremes. Intensive Sonneneinstrahlung ist zu meiden, sonst drohen stärkere Schäden. Von innen unterstützen vitaminreiche Ernährung, Kräutertees und der Verzicht auf Genussmittel die Regeneration.
Tut die Behandlung weh?
Die Beschwerden danach sollten höchstens denen eines Sonnenbrands oder einer leichten Verbrühung entsprechen. Treten stärkere Schmerzen auf, gehört man zum Arzt.
Was kostet eine Tiefenschälkur?
Etwa 150 Euro pro Behandlung, manche Kosmetiker bieten sie auch im zweistelligen Bereich an. Weil es sich um eine rein kosmetische Anwendung handelt, zahlen die Krankenkassen nicht.
Wer führt die Behandlung durch?
Dermatologen, Kosmetiker sowie Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie. Wichtiger als der Preisunterschied zwischen den Anbietern ist die Erfahrung im Umgang mit Tiefenschälkuren. Häufig werden Kombinationspakete mit anderen kosmetischen Verfahren wie der Mesotherapie angeboten.